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Wohlfahrtsverbände mit neuem Konzept zur Inklusion an Schulen

Soziales Wohlfahrtsverbände mit neuem Konzept zur Inklusion an Schulen

Die Wohlfahrtsverbände in Schleswig-Holstein wollen mit einem neuen Konzept die Inklusion an den Schulen stärken. Für Eltern soll es statt vier oder fünf Ansprechpartnern nur noch einen geben.

Kiel. Je Schulbezirk ist eine Arbeitsgemeinschaft vorgesehen, die auf Basis des konkreten Bedarfs an Schulassistenz, Schulbegleitung, Schulsozialarbeit und Nachmittagsbetreuung Aufgaben bündelt und verantwortlichen Einrichtungen überträgt. "Der Vorteil für Schüler, Eltern und Lehrer ist, dass ein passgenaues und inklusives Angebot für die jeweilige Schule entsteht", sagte der Landesvorsitzende Michael Selck am Donnerstag bei der Vorstellung des Modells.

Die Verbände sprachen von einem Systemwechsel. "Statt unkoordinierter Einzelleistungen basiert unser Vorschlag auf Bündelung aller Maßnahmen zu einer integrierten Leistung", sagte der Vorstand des Paritätischen, Günter Ernst-Basten. Er forderte Kosten- und Schulträger auf, diesen Weg mitzugehen. Die Arbeit werde effizienter. "Wir reduzieren den Aufwand", sagte Basten. Es gehe um neues Denken, nicht um neue Leistungen, erläuterte Selck. Auf Landesebene werde ein Gesamtkonzept benötigt, um die Inklusion an den Schulen voranzubringen.

dpa

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