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Zahl der Asylbewerber in Hamburg auf Tiefststand

Migration Zahl der Asylbewerber in Hamburg auf Tiefststand

Mit genau 368 Menschen hat Hamburg im September so wenige Asylbewerber wie noch nie im laufenden Jahr aufgenommen. Das teilte die Zentrale Koordinierungsstelle Flüchtlinge (ZKF) am Freitag mit.

Hamburg. "Aufgrund des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei und der Schließung der Balkanroute haben die Zahlen stark abgenommen, obwohl die Fluchtursachen andauern", sagte eine Sprecherin. In Hamburg kamen im vergangenen September insgesamt 857 Flüchtlinge an, von denen aber 489 in andere Bundesländer weiterverteilt wurden.

2016 verblieben in Hamburg bislang 8050 Asylsuchende. Die meisten der Schutzsuchenden stammten aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. Hamburg ist nach dem sogenannten Königssteiner Schlüssel für rund 2,5 Prozent der Asylbewerber zuständig, die nach Deutschland kommen.

Im Vorjahr sollen insgesamt 44 000 Flüchtlinge nach Hamburg gekommen sein - basierend auf einer gemeinsamen Schätzung von Bund und Ländern, die für Deutschland eine Gesamtzahl von 1,1 Millionen Flüchtlingen angab. Inzwischen wird diese Schätzung auch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als zu hoch angesehen. Ob dadurch auch in Hamburg eine Neubewertung nötig werde, wollte die Innenbehörde zunächst nicht kommentieren.

dpa

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