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Zahlreiche Hamburger bei Menschenkette gegen Rassismus

Flüchtlinge Zahlreiche Hamburger bei Menschenkette gegen Rassismus

Mit einer Menschenkette haben am Sonntag zahlreiche Menschen in Hamburg ein solidarisches Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Rathausmarkt hätten rund 1500 Demonstranten am frühen Abend begonnen, eine Menschenkette zu bilden, sagte ein Polizeisprecher.

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Zahlreiche Menschen während der Aktion «Hand in Hand gegen Rassismus».

Quelle: Daniel Bockwoldt

Hamburg. Nach Angaben des Veranstalters kamen hingegen unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" rund 7000 Menschen zusammen.

Zum Auftakt der Aktion sprachen demnach unter anderem der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ayman Mazyek, Joachim Speicher vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie der Hamburger Diakoniechef und Landespastor Dirk Ahrens. "Wir sind heute hier, um Freiheit und Recht gegen die allgegenwärtige Gewalt und Verrohung zu verteidigen. Wir geben ein friedliches Zeichen dafür, dass uns die Not der Menschen berührt", sagte Ahrens einer zuvor verbreiteten Mitteilung zufolge.

Die Menschenkette sollte auf einer Länge von gut drei Kilometern die Jüdische Gemeinde, die Hauptkirche St. Petri und die Al Nour Moschee miteinander verbinden. Die Aktion zum Internationalen Gedenktag für Flüchtlinge fand außer in Hamburg auch in zahlreichen anderen Städten bundesweit statt, unter anderem in Berlin, München, Leipzig, Bochum und Karlsruhe.

dpa

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