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Zeitung: Neue Schleusen für Kiel mit Bundeshilfe

Schifffahrt Zeitung: Neue Schleusen für Kiel mit Bundeshilfe

Es ist die große Lösung: Statt die beiden maroden Schleusenkammern in Kiel mühevoll zu reparieren sollen zwei neue gebaut werden. Finanzielle Hilfe kommt vom Bund.

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Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Am Nord-Ostseekanal in Kiel wird einem Medienbericht zufolge 2018 mit dem Bau von zwei neuen Schleusen begonnen. Der Bund habe beschlossen, rund 240 Millionen Euro zu investieren, um die beiden maroden Schleusenkammern abzureißen und neue zu bauen, berichteten die "Kieler Nachrichten" (Samstagsausgabe).

Das Bundesverkehrsministerium habe die Pläne demnach bereits am Donnerstagabend bestätigt. An der 1895 erbauten Schleusenanlage bestehe nach wie vor Einsturzgefahr. 2013 waren tiefe Risse im Mauerwerk festgestellt worden; 2014 wurden die Schleusen vorübergehend komplett gesperrt. Sanierungskosten hatten sich auf rund 60 Millionen Euro summiert.

"Es war aber irgendwann klar, dass das Bauwerk so marode ist, dass wir es nicht mehr in Betrieb nehmen können", sagte Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt gegenüber den "Kieler Nachrichten". Im Herbst 2018 solle in Kiel mit den ersten Arbeiten begonnen werden. Am anderen Ende des Kanals, in Brunsbüttel, entstehe derzeit bereits eine lange geforderte fünfte Schleusenkammer.

dpa

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