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Zeugen werden im "Friesenhof"-Untersuchungsausschuss befragt

Landtag Zeugen werden im "Friesenhof"-Untersuchungsausschuss befragt

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss will heute nach Wochen des Aktenstudiums zur Aufklärung der Missstände in der Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof weitere Zeugen befragen.

Kiel. Gehört werden soll unter anderem die Leiterin des Geschäftsbereichs Familie, Soziales und Gesundheit im Kreis Dithmarschen. Die Friesenhof-Einrichtung in Dithmarschen war im Juni 2015 nach massiven Vorwürfen wegen unzureichenden pädagogischen Personals und menschenentwürdigender Methoden im Umgang mit untergebrachten Mädchen geschlossen worden. Der Kreis Dithmarschen soll schon seit einigen Jahren keine Mädchen mehr in der Einrichtung untergebracht haben.

Die Opposition hält der Heimaufsicht des Landes und Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) als zuständiger Ministerin vor, zu spät und unzureichend im Fall "Friesenhof" reagiert zu haben. Alheit hat den Vorwurf von Missmanagement entschieden zurückgewiesen. Die internen Abläufe im Ministerium möchte der Ausschuss möglichst ab April näher beleuchten.

dpa

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Deutsche Presse-Agentur dpa

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Foto: Eine der "Friesenhof"-Einrichtungen in Hedwigenkoog, bei deren Schließung es im Juni 2015 zu chaotischen Zuständen gekommen sein soll.

Die mühsame Detailarbeit geht weiter: Die Bereichsleiterin Soziales im Kreis Dithmarschen redet im „Friesenhof“-Untersuchungsausschuss lange über Zuständigkeiten und über chaotische Zustände.

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