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Polizei kritisiert massiv verbotene Manöver

A23 bei Itzehoe Polizei kritisiert massiv verbotene Manöver

Nach einer 70-minütigen Vollsperrung der A23 am Mittwochmorgen zwischen Itzehoe-West und -Süd fährt die Polizei massive Kritik auf. Die Sperrung wäre vermeidbar gewesen, einige Autofahrer hätten schließlich die Geduld verloren und mit verbotenen Fahrmanövern in einem Stau enorme Probleme erst ausgelöst.

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Die Polizei moniert massive Ungeduld bei einigen Autofahrern im A23-Stau am Mittwochmorgen.

Quelle: dpa

Itzehoe. "Der eigentliche Anlass für die dann länger andauernde Verkehrsbereiche heute früh mitten im Berufsverkehr war denkbar klein", so die Polizeidirektion Bad Segeberg in einer Mitteilung. So habe ein Lkw gegen 5.30 Uhr die Leitschwelle an der Stelle des Stauursprungs berührt und dadurch verschoben. Anschließend seien vier Autos aus beiden Richtungen darüber gefahren und wegen platter Reifen liegen geblieben. Es staute sich.

Leitschwelle an 20 Stellen verschoben

Doch: "Eigentlich hätten die schnell am Einsatzort eingetroffenen Beamten des Polizeiautobahnreviers in Elmshorn alles zügig wieder freimachen können. Doch ungeduldige Autofahrer/innen wussten dies zu verhindern", schildert die Polizei weiter. Einige Autofahrer unbekannter Anzahl hätten im Stau die Geduld verloren und verbotener Weise auf der Autobahn gewendet, weswegen die Leitschwelle letztendlich an mindestens 20 Stellen "gefahrenträchtig verschoben oder auseinandergeschoben worden" war. Mehrere Beamte der Itzehoer Polizei und der Baustellensicherungsfirma hätten Hand anlegen und die Leitschwelle wieder Instan setzen müssen, weswegen es nötig war, eine Fahrbahn Richtung Norden zwischen 7.30 und 8.40 Uhr voll zu sperren.

"Das Wenden auf Kraftfahrtstraßen stellt eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit dar. Wer erwischt wird, muss 200 Euro zahlen, erhält zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot", schließt die Polizei ihre Schilderung ab. Sie bittet Zeugen und vielleicht Geschädigte, sich umgehend zu melden.

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