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Es ist eben nicht alles Wurst

Brunsbüttel Es ist eben nicht alles Wurst

Wurstverkäufer leben gefährlich - zumindest in Brunsbüttel: Weil eine Leberwurst nicht frisch genug gewesen sein soll, hat ein Kunde das gekaufte Stück über den Tresen geschleudert. Dabei wurde eine Preistafel zerstört.

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 Einem Kunden war die Leberwurst nicht frisch genug.

Quelle: kol (Symbolfoto)

Brunsbüttel. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Montagvormittag in einem Brunsbütteler Supermarkt. Zuerst deutete auch nichts auf die Unzufriedenheit des Kunden hin. Das Ehepaar verließ mit einem Stück Leberwurst und Mett die Fleischwarentheke. Doch dann kehrte der Mann zurück. "Er stellte sich erneut in der Schlange an. Als er schließlich an der Reihe war, brüllte er die Angestellte aus vollem Halse an und behauptete, die Wurst sei nicht frisch", teilte die Polizei mit. Zu guter Letzt schleuderte er die Leberwurst über den Tresen, verfehlte die Verkäuferin jedoch.

Andere Kunden redeten beschwichtigend auf den aggressiven Brunsbütteler ein, konnten ihn jedoch nicht beruhigen. Er verließ schließlich wutentbrannt den Laden. Den aggressiven Kunden wird die Verkäuferin zunächst nicht mehr bedienen müssen - er erhielt ein Hausverbot und wird sich strafrechtlich wegen seines unkontrollierten Verhaltens verantworten müssen. Dazu die Polizei: "Ob das der goldene Weg war, um seiner Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, dürfte mehr als fraglich sein. Der Betroffenen jedenfalls jagte der Mann einen gehörigen Schrecken ein."

 

  

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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