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Hamburger Ermittler fahnden mit Phantombild

Getöteter 16-Jähriger Hamburger Ermittler fahnden mit Phantombild

Vor mehr als zwei Wochen erstach ein Unbekannter im Hamburger Zentrum einen 16-Jährigen. Mit einem Phantombild sucht die Polizei jetzt nach dem möglichen Täter. Ob das Verbrechen einen IS-Hintergrund hat, ist weiter unklar.

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Am 16. Oktober hatte ein Unbekannter den Jugendlichen an der Alster mit mehreren Stichen getötet.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Symbolfoto)

Hamburg. Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 16-Jährigen in Hamburg sucht die Polizei mit einem Phantombild nach einem Verdächtigen. Zu sehen ist ein etwa 23 bis 25 Jahre alter Mann mit kurzen dunklen Haaren.

Wer kennt diesen jungen Mann?

Quelle: Polizei

Eine Zeugin habe sich nach der umfangreichen Medienberichterstattung gemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Sie habe einen möglichen Tatverdächtigen gut beschreiben können. Ob die Tat in Verbindung mit der Terrororganisation IS steht, ist noch immer offen.

Laut Polizei waren der 16-Jährige und seine ein Jahr jüngere Begleiterin zunächst in der Nähe des Steindamms unweit des Hauptbahnhofs unterwegs. Von dort fuhren sie mit der U-Bahn zum Jungfernstieg. Sie gingen über die Lombardsbrücke zum späteren Tatort. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter bereits auf dem Weg auf die Opfer aufmerksam geworden sei, teilte die Polizei mit. Der Mann auf dem Phantombild soll sich etwa zur Tatzeit auf der Lombardsbrücke befunden haben. Er soll etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß sein, eine „südländische Erscheinung“ haben, und einen bräunlichen Pullover und Jeans getragen haben.

Am 16. Oktober hatte ein Unbekannter den Jugendlichen an der Alster mit mehreren Stichen getötet. Die Begleiterin des 16-Jährigen stieß der Angreifer ins Wasser, sie blieb unverletzt.

Die Polizei prüft weiter eine Mitteilung des IS-Sprachrohrs Amak, wonach ein „Soldat“ des IS am 16. Oktober zwei Menschen in Hamburg angegriffen habe. „Wir prüfen das natürlich ernsthaft, und die Prüfung dauert noch an“, sagte der Sprecher. „Wir rechnen Anfang nächster Woche mit einem Ergebnis.“

Bei der Suche nach dem Täter wurden auch Tausende Ärzte um Mithilfe gebeten. Bei dem tödlichen Messerangriff hat sich der Täter laut Polizei möglicherweise selbst verletzt. Die Polizei bat deshalb die Hamburger Ärzte, Männer mit einer Handverletzung zu melden.

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Hamburg
Foto: Bisher hatte die Polizei keine heiße Spur gehabt.

Die Terrormiliz IS hat nach Angaben ihres Sprachrohrs Amak einen Messerangriff auf zwei Menschen in Hamburg verübt. Ein „Soldat des Islamischen Staats“ habe die Attacke am 16. Oktober ausgeführt, teilte Amak in der Nacht zum Sonntag mit.

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