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Polizei sucht weitere Zeugen

Rocker-Schießerei in Hamburg Polizei sucht weitere Zeugen

Auf der Reeperbahn eskaliert ein Rockerkrieg im Rotlichtmilieu. Ein Taxi wird mit Schüssen durchsiebt, zwei Rocker werden von Kugeln getroffen. Die Ermittlungen laufen. Weitere Eskalationen will die Polizei nicht dulden.

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Nach der filmreifen Attacke auf eine Gruppe Rocker an der Hamburger Reeperbahn sollen im Laufe des Tages Zeugen vernommen werden.

Quelle: Frank Bündel/CityNewsTV

Hamburg. Nach der filmreifen Attacke auf eine Gruppe Rocker an der Hamburger Reeperbahn sucht die Polizei weitere Zeugen. „Wir verteilen Handzettel in der Nähe des Tatorts. Vielleicht hat jemand den Vorfall fotografiert oder gefilmt – jedes Mosaikstein könnte bei dem Fall helfen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zudem würden DNA-Spuren, Fingerabdrücke und erste Zeugenaussagen ausgewertet.

Hells Angels "weiter tatverdächtig"

Zwölf Tatverdächtige aus dem Umfeld der Hells Angels waren in der Nacht zu Dienstag festgenommen worden. Sie wurden mangels Beweisen aber wieder freigelassen. „Die Männer sind weiter tatverdächtig“, sagte der Sprecher. Bei dem Angriff waren zwei Mongols-Rocker in einem Taxi angeschossen worden. Ein dritter blieb unverletzt. Er gilt laut Polizei als neuer Statthalter der Mongols in Hamburg, nachdem der bisherige Chef Anfang Dezember verhaftet worden war. Der 46-jährige Taxifahrer kam mit einem Schock davon. Er sagte den Angaben zufolge bereits aus.

Polizei will Rockerkrieg vorbeugen

„Techniker haben das Taxi untersucht“, sagte der Sprecher. Die weiteren beschlagnahmten Autos müssten noch durchsucht werden. Zur Tatwaffe gibt es laut Polizei noch keine neuen Erkenntnisse. Ein Messer und eine Schusswaffe waren in der Nähe des Tatorts sichergestellt worden.

Seit Monaten gärt der Streit zwischen den Rockergruppen im Hamburger Rotlichtviertel. Ein Milieu-Experte warnte vor einem Racheakt der Mongols. „Wir werden keinerlei Eskalationen dulden. Dieses Signal werden wir auch den Gruppierungen geben“, sagte der Polizeisprecher.

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