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Pony-Karussell macht nach Attacke weiter

Hamburger Dom Pony-Karussell macht nach Attacke weiter

Das am Freitag attackierte Pony-Karussell auf dem Hamburger Dom hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. „Ich lass mich nicht von diesen Leuten einschüchtern, im Gegenteil, was die machen, macht mich nur stärker“, sagte Stefan Kaiser vom Reitsalon Alt Wien.

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Zwei Kinder, die auf den Pferden ritten, wurden bei der Aktion leicht verletzt.

Quelle: Danile Bockwoldt/dpa

Hamburg. „Wir behandeln und pflegen unsere Tiere unter Prüfung der Kommunen und des Veterinäramtes immer erstklassig und das sieht man auch“, schreibt der Reitsalon auf seiner Homepage. „Die Ponys laufen täglich und je nach Witterung maximal 3 bis 4 Stunden im Parcours und haben den darauf folgenden Tag im Wechsel Freizeit. Den Rest der Zeit verbringen die Tiere auf großzügig angelegten Koppeln in Stadtnähe.“

Vier Männer haben am Freitagabend ein Pony-Karussell auf dem Hamburger Dom attackiert und die Ponys mit Plastik-Absperrband aufgeschreckt. Zwei Mädchen, die auf den Ponys ritten, seien bei der Aktion leicht verletzt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Sie erlitten demnach Hautabschürfungen, ein Mädchen eine leichte Kopfverletzung. Eines der Kinder wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Einer der Angreifer, ein 21-jähriger Mann, wurde von Dombesuchern festgehalten und der Polizei übergeben worden, die drei anderen konnten flüchten.

Pony-Karussells, bei denen die Tiere über Stunden im Kreis laufen müssen, stehen immer wieder in der Kritik von Tierschützern. Deshalb wird vermutet, dass radikale Tierschützer hinter der Aktion stecken. In die Ermittlungen hat sich die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes eingeschaltet.

Ob der festgenommene 21-Jährige sich zu dem Vorfall bei der Polizei geäußert hat, konnte die Sprecherin am Sonntag zunächst nicht sagen.

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