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Einbrecher hinterlassen Spur der Verwüstung

Neues Rathaus in Kiel Einbrecher hinterlassen Spur der Verwüstung

Bei einem Einbruch in der Nacht zu Mittwoch in das Neue Rathaus in Kiel haben der oder die Täter eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Bis auf Kleinigkeiten wird von den städtischen Mitarbeitern aber nichts vermisst. Die Einbrecher hatten offenbar einen Tresor gesucht. Viel Geld haben sie nicht erbeutet.

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Reste einer eingetretenen Tür: Die meisten Einbruchspuren waren am Mittwochnachmittag bereits beseitigt.

Quelle: "sp, Sonja Paar"

Kiel. Mit einem abgerissenen Schild hebelten die Täter die Eingangstür an der Kaistraße 16 auf. „Durchsucht haben sie die Räume des Personal- und des Rechnungsprüfungsamtes im ersten und zweiten Obergeschoss“, sagte Kiels Polizeisprecher Oliver Pohl. Insgesamt traten oder brachen die Einbrecher die Türen zu acht Amtsstuben ein und auf. In den Räumen durchwühlten sie die Schreibtische und Aktenschränke der Mitarbeiter. Zudem nahmen sie offensichtlich recht unsanft Bilder und Magnettafeln von den Wänden. Die Täter vermuteten offenbar einen Tresor dahinter. Doch einen Geldschrank in einer Wand des Neuen Rathauses gibt es nicht.

 Wichtige Ordner mit sensiblen Daten haben die Täter nicht mitgenommen. Was den städtischen Beamten am Mittwoch fehlte, waren Münzgeld und andere kleinere Dinge. Was genau, wollte Pohl aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei geschah der Einbruch zwischen 22.30 Uhr am Dienstag und 5.30 Uhr am Mittwoch. Am Morgen bemerkten die städtischen Mitarbeiter dann die schöne Bescherung und alarmierten die Polizei. Die Experten von der Spurensicherung waren vor Ort. „Wir haben Beweismittel in Form einer Plastiktüte gesichert“, sagte Pohl. Die Tüte wird jetzt in der Kriminaltechnik auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren untersucht. Bei dem Abgleich mit den Datenbanken der Polizei hoffen die Ermittler auf einen Treffer. Der Sachschaden liegt im vierstelligen Bereich.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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