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Säugling lebensgefährlich verletzt

Hamburg Säugling lebensgefährlich verletzt

Ein 26-Jähriger aus Hamburg-Finkenwerder steht im Verdacht, sein zwei Monate altes Kind lebensgefährlich verletzt zu haben. Der Mann wurde am Mittwoch festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Das Kind kam in eine Spezialklinik. Der Zustand des kleinen Jungen sei äußerst kritisch, hieß es am Abend.

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Ein 26-Jähriger aus Hamburg-Finkenwerder steht im Verdacht, sein zwei Monate altes Kind lebensgefährlich verletzt zu haben.

Quelle: Sven Janssen

Hamburg. Der alkoholisierte Vater sagte den Beamten, er sei durch das Geschrei des Säuglings geweckt worden. Er habe das Kind in den Arm genommen. Dann sei es bewusstlos geworden. Durch eine leichte Ohrfeige habe der Säugling wieder zu sich kommen sollen.

Ein Polizeisprecher erklärte, diese Darstellung decke sich nicht mit den Ermittlungen der Kriminalpolizei. Das Kind habe schwere Kopfverletzungen erlitten. Es sei möglicherweise geschlagen worden.

Der 26-Jährige gab weiter an, er habe seine Lebensgefährtin gerufen und die Rettungskräfte alarmiert, als sich der Zustand des Kindes nicht besserte. Die 30 Jahre alte Mutter begann laut Polizei mit Reanimationsmaßnahmen, die der eintreffende Notarzt fortsetzte.

Eine Rechtsmedizinerin soll den knapp drei Monate alten Jungen in der Spezialklinik untersuchen. Die Ermittlungen übernahmen Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt. Am Tatort sicherten Beamte Spuren. Gegen den Tatverdächtigen werde ein Haftbefehl beantragt werden, sagte der Polizeisprecher.

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