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Steinwürfe, Böller und ein brennendes Auto

Demo in Hamburg Steinwürfe, Böller und ein brennendes Auto

Am Rande einer Demonstration der linken Szene werden Flaschen und Böller geworfen, Autos zerstört und ein Beamter verletzt. Die Hamburger Polizei meint trotzdem: Es sei weitestgehend friedlich geblieben.

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Unter dem Motto "Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression" fand die Walpurgisnacht-Demo statt.

Quelle: Bodo Marks/dpa

Hamburg. Sachbeschädigungen, eine Brandstiftung und ein verletzter Beamter — das ist die Bilanz der Polizei nach einer linken Demonstration am Sonnabend in Hamburg. Dennoch sagte Polizeisprecher Timo Zill am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Insgesamt ist es weitestgehend friedlich geblieben.“ Rund 1800 Anhänger der linken Szene hatten sich am Sonnabend unter der Parole „Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression“ versammelt. Sie zogen vom Schanzenviertel über die Reeperbahn zum „Golden Pudel Club“ am Hafen. Das Szenelokal war im Februar durch ein Feuer beschädigt worden. Die Polizei war bis in die Nacht mit einem Großaufgebot von 1650 Mann im Einsatz.

Vereinzelt wurden Beamte mit Steinen und Flaschen beworfen. An einer Baustellenabsperrung griff ein Mann einen Polizisten an und verletzte ihn am Bein. Im Schanzenviertel hätten später etwa 50 Demonstranten mehrere Bundespolizisten attackiert. Ein 24-Jähriger wurde festgenommen, der laut Polizeiangaben im Verdacht steht, ein Fahrzeug der Bundeswehr in Brand gesetzt zu haben. Unbekannte Täter zerstachen an einem Porsche alle vier Reifen.

Für Sonntagabend ist eine weitere Demonstration der linken Szene unter dem Motto „Klasse gegen Klasse“ am Bahnhof Altona angekündigt. Die Polizei geht von 1000 bis 1500 Demonstranten aus.

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