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Baustelle behindert Rettung

Unfall auf der A7 Baustelle behindert Rettung

Sie wollten helfen, aber sie kamen nicht durch: Mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes saßen längere Zeit im Baustellenbereich auf der Autobahn 7 zwischen Neumünster-Nord und dem Boldesholmer Dreick fest. Sie waren auf dem Weg zu einem nur rund 3000 Meter hinter der Anschlußstelle Nord verunglückten Motorradfahrer.

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ie Rettungswagen konnten im Stau kaum zu dem verunglückten Motorradfahrer vordringen.

Quelle: Joachim Krüger

Neumünster. Der Mann aus dem Kreis Schleswig-Flensburg lag auf der Fahrbahn, Ersthelfer kümmerten sich um ihn und der Verkehr Richtung Nord war komplett zum Erliegen gekommen.

Auf der Gegenfahrbahn floß der Verkehr weiter. Beide Fahrtrichtungen sind zur Zeit bedingt durch den A7-Ausbau auf der einstigen Richtungsfahrbahn Nord zusammengefasst, aber durch eine Barriere von einander getrennt. Außerdem gibt es im betroffenen Bereich keinen Standstreifen mehr, sondern nur gelegentliche kleine Nothaltebuchten. Das machte es für die Verkehrsteilnehmer im Stau längere Zeit unmöglich, eine ausreichen breite "Rettungsgasse" freizumachen.

Als erster Rettungswagen traf schließlich ein Fahrzeug ein, das eine 12 Kilometer lange Anreise über die Anschlußstelle Warder hatte. Erst etliche Minuten später konnten die Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr aus Neumünster zur Stelle sein. Nicht auszudenken, wenn ein deutlich dramatischeres Unfallgeschehen - etwa mit eingeklemmten Personen oder brennenden Fahrzeugen - vorgelegen hätte.

Auch nachdem der Motorradfahrer abtransportiert war, normalisierte sich Situation nur zögerlich. Es dauerte noch mehr als eine Stunde, bis sich der etliche Kilometer lange Stau abgebaut hatte

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