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Suche bei Bützow fortgesetzt

Vermisste Büdelsdorferin Suche bei Bützow fortgesetzt

Seit Ostern ist eine Frau aus der Nähe von Rendsburg spurlos verschwunden. Nun suchen die Ermittler auf dem Grundstück eines Bekannten in der Nähe von Bützow. Der Mann steht im Verdacht, die Frau aus Büdelsdorf getötet zu haben - und ist inzwischen gestorben.

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Derzeit wird im Auftrag der Kieler Staatsanwaltschaft mit schwerem Gerät auf dem Grundstück nach der Vermissten gesucht.

Quelle: Stefan Tretropp/ots

Kiel/Zepelin. Bei der Suche nach einer vermissten Frau aus Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) haben Ermittler am Mittwoch mit einem Bagger auf dem Grundstück ihres Bekannten bei Bützow in Mecklenburg-Vorpommern gegraben. Die 59-Jährige ist seit Anfang April verschwunden. Die Ermittler befürchten, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Im Verdacht steht ihr 42-jähriger Bekannter aus Zepelin bei Bützow (Landkreis Rostock), der inzwischen bei einem Unfall starb.

Ermittlungen ergaben, dass der Mann wahrscheinlich nach dem 2. April auf seinem Grundstück Erdarbeiten vorgenommen hat. An dem Tag wollten sich beide treffen. Am 9. April erschien die als sehr zuverlässig geltende Frau nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz.

Gegen 9.30 Uhr hatten Experten am Mittwoch mit ihrer Suchaktion in Zepelin begonnen. Bis zum Nachmittag wurde kein Ergebnis bekannt. „Die Suche geht weiter“, sagte ein Polizeisprecher in Kiel. Mehrere Dutzend Polizisten waren im Einsatz.

Der 42 Jahre alte Verdächtige war am letzten Freitag in der Nähe von Wismar bei einem Autounfall gestorben. Er war mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und ungebremst gegen einen Baum geprallt. Warum dies geschah, stand zunächst nicht fest. Das Auto brannte völlig aus. Wenige Stunden zuvor war das Haus des Mannes durchsucht worden. Am Tag davor hatten Ermittler ihn als Zeugen vernommen. Diese Vernehmung nährte den Verdacht, dass die Büdelsdorferin getötet wurde.

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Foto: Auch am Dienstag gibt es noch keine heiße Spur von Renate H.

Die Ermittlungen im Fall einer verschwundenen Frau aus Büdelsdorf bei Rendsburg laufen weiter auf Hochtouren. „Zurzeit haben wir noch keine heiße Spur zu der 59-Jährigen“, sagte die Kieler Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Dienstag. Nach Zeugenhinweisen setzte die Polizei zwar auch Spürhunde ein.

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