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Messerstecherei in Lübeck

ZOB Messerstecherei in Lübeck

Ein 75-Jähriger sticht einen 73-Jährigen nieder. Das Opfer wird schwer verletzt. Gegen den Tatverdächtigen wird Haftbefehl erlassen. Es ging um verletzte Ehre, wie der Staatsanwalt sagt.

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Die Ermittlungen wurden vom K1 der Lübecker Bezirkskriminalinspektion übernommen.

Quelle: Sven Janssen

Lübeck. Nach einer Messerstecherei zwischen zwei älteren Männern hat ein Richter am Donnerstag Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen einen 75 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen. Bei der Tat habe es sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen versuchten Ehrenmord gehandelt, sagte der Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft, Ralf-Peter Anders.

Der 75-Jährige soll am Mittwoch am Lübecker ZOB auf seinen 73 Jahre alten Kontrahenten eingestochen und ihn schwer verletzt haben. Der Angreifer sei davon ausgegangen, dass das Opfer vor Jahren ein Verhältnis mit seiner damaligen Ehefrau gehabt habe, sagte Anders.

Bei der Tat sei es nach den bisherigen Erkenntnissen nicht um Eifersucht, sondern um verletzte Ehre gegangen, berichtete der Sprecher. Täter und Opfer sind nach seinen Angaben türkische Staatsbürger, leben aber seit vielen Jahren in Deutschland.

Die Männer waren vor einem Café am ZOB zunächst in Streit geraten. Dann soll der Angreifer dem Opfer einen tiefen Stich in den Hals zugefügt haben. Der 73-Jährige wurde in einer Klinik notoperiert und befand sich nach Anders.’Angaben am Donnerstag noch in kritischem Zustand.

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