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Audiovisuelle Medien verbuchen mehr als 10 Milliarden Umsatz

Medien Audiovisuelle Medien verbuchen mehr als 10 Milliarden Umsatz

Fernsehen, Netz und Hörfunk verbuchen dieses Jahr wieder einmal Zuwachs. Vor allem Video-on-Demand legt rasant zu.

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Seite der Videostreaming-Dienstes Netflix: Video-on-Demand legt rasant zu.

Quelle: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Berlin. Fernsehen, Internet und Radio überschreiten in Deutschland in diesem Jahr eine magische Umsatzgrenze. Ihre Erlöse aus Werbung und Bezahlinhalten summieren sich erstmals auf mehr als 10 Milliarden Euro.

Die Einnahmen audiovisueller Medien werden sich 2015 nach einer Befragung des Verbands privater Medien (VPRT) konkret auf 10,2 Milliarden Euro beziffern. Das teilte der VPRT zu Beginn der Münchner Medientage mit.

Die jährliche Befragung unter Managern von 52 Medienunternehmen ergab, dass Fernsehen mit 4,4 Milliarden Euro (plus 2,5 Prozent) nach wie vor die führende Rolle spielt. Nicht einbezogen in die Einkünfte sind die Einnahmen öffentlich-rechtlicher Sender aus dem Beitragsaufkommen.

Für Pay-TV prognostiziert der VPRT eine Zunahme von 8,3 Prozent, die Umsätze im Bereich der abonnierten Video-on-Demand-Dienste (SVoD) sollen sogar um rund 17 Prozent steigen. Insgesamt wird den Pay-TV- und den Video-on-Demand-Diensten ein Wachstum von 8,5 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro vorausgesagt.

Die Umsätze aus Werbung und bezahlten Inhalten im Internet (nicht-mobil und mobil) nehmen laut VPRT um 2,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Leichtes Wachstum verzeichnet der Sektor Hörfunk, der auf 750 Millionen Euro nach 740 Millionen im Vorjahr taxiert wird.

Für die kommenden fünf Jahre rechnen die Experten mit einer weiter deutlich steigenden Nachfrage nach professionellen Radio- und Audio- sowie TV- und Bewegtbildinhalten.

dpa

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