8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Berater halten Anton Schlecker schwere Fehler vor

Handel Berater halten Anton Schlecker schwere Fehler vor

Die früheren Unternehmensberater der Drogeriekette Schlecker haben Firmeninhaber Anton Schlecker schwere Fehler vorgeworfen. So habe der Unternehmer bei dem 2010 entwickelten Restrukturierungsprogramm nicht über Finanzierungsfragen sprechen wollen.

Voriger Artikel
Geschäftsflieger warnen vor Chaos auf neuem Flughafen
Nächster Artikel
Klagen wegen Zinsmanipulation gegen Deutsche Bank

Ein Unternehmensberater über Anton Schlecker: «Wenn wir ihm aus betriebswirtschaftlichen Gründen eine Filiale nehmen wollten, war es so, als würden wir ihm ein Kind wegnehmen.»

Quelle: Martin Gerten

Stuttgart. Außerdem habe Schlecker die geplante Schließung unrentabler Filialen behindert, sagte Norbert Wieselhuber, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner, den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "Wenn wir ihm aus betriebswirtschaftlichen Gründen eine Filiale nehmen wollten, war es so, als würden wir ihm ein Kind wegnehmen."

Mit der Restrukturierung wollte die Unternehmensberatung die Drogerie-Kette bis 2012 wieder in Gewinnzone bringen. Stattdessen brach das Unternehmen zusammen. "Weil unser Konzept nicht zu Ende gebracht worden ist", sagte der für Schlecker zuständige Projektleiter bei Wieselhuber & Partner, Timo Renz. Spätestens im Sommer 2011 sei Anton Schlecker von dem Konzept abgewichten. "Er hat die Marketingkampagne wieder eingestellt und statt der Renovierung der Läden ein Revitalisierungs-Programm erfunden. Das heißt, die Läden wurden einfach nur neu angestrichen."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft aus der Welt 2/3