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Börsenstart von Windeln.de geht daneben

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Mit dem Börsengang nimmt Windeln.de mindestens 100 Millionen Euro ein.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/München. Der Onlinehändler Windeln.de

 

hat am Mittwoch ein schwaches Börsendebüt hingelegt. Nach dem Handelsstart rutschte der Aktienkurs zeitweise um mehr als 11 Prozent unter den Ausgabepreis von 18,50 Euro.

 

Im weiteren Verlauf berappelte sich der Kurs zwar etwas, konnte die Marke von 17 Euro bis zum Mittag aber nicht mehr überwinden. Vermutlich hat sich das Unternehmen aus Grünwald bei München nicht den besten Zeitpunkt für den Gang aufs Börsenparkett ausgesucht: Der gesamte deutsche Aktienmarkt schwächelt seit kurzem etwas - nach einem Rekordlauf in den vergangenen Monaten.

Das Unternehmen ist neben Deutschland, Österreich und

 

der Schweiz auch in China aktiv und war rasant gewachsen: Allein in den vergangenen drei Jahren kletterte der Umsatz von gut 21 Millionen Euro 2012 auf zuletzt mehr als 101 Millionen Euro. Unter dem Strich stand allerdings ein Verlust von fast zehn Millionen Euro. Mit dem Geld aus dem Börsengang will Windeln.de sein künftiges Wachstum

 

finanzieren.

 

Mit dem Börsengang nimmt das Unternehmen selbst mindestens 100

 

Millionen Euro ein. Ungefähr noch einmal dieser Betrag geht an die

 

Alteigentümer. "Der Börsengang bringt uns unserem Ziel näher, das führende europäische E-Commerce-Unternehmen mit einem Fokus auf die

 

Bedürfnisse junger Familien zu werden", sagte Vorstandsmitglied und

 

Mitgründer Konstantin Urban. Windeln.de vertreibt neben Windeln unter

 

anderem auch Babynahrung, Kindermöbel, Spielzeug, Kleidung und

 

Kinderwagen.

 

In dieser Woche ist Windeln.de einer von zwei prominenten

 

Börsengängen. Der andere ist Sixt Leasing, die Leasingtochter des

 

Autovermieters, deren Aktie an diesem Donnerstag zum ersten Mal an

 

der Börse gehandelt werden soll. Auch Sixt Leasing will mit den

 

Einnahmen das Wachstum ankurbeln.

dpa

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