21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Bundesbank: Deutsche wollen Kleinmünzen behalten

Währung Bundesbank: Deutsche wollen Kleinmünzen behalten

Auch wenn Verbraucher nur selten mit Ein- und Zwei-Cent-Münzen bezahlen: Nach Überzeugung der Deutschen Bundesbank wollen die wenigsten auf die kleinsten Geldstücke verzichten.

Voriger Artikel
Großbanken sollen weiteres Finanzpolster bilden
Nächster Artikel
Lagarde offen für zweite Amtszeit als IWF-Chefin

Die Deutschen haben eine positive Einstellung zur «Kleinmünze».

Quelle: Karlheinz-Schindler

Frankfurt/Main. "Die deutsche Bevölkerung hat nach unseren Untersuchungen eine positive Einstellung zu Kleinmünzen", sagte Notenbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Die Mehrheit sei gegen eine Abschaffung der kupferfarbenen Geldstücke. Die Bundesbank sehe keinen Grund, warum der Wunsch der deutschen Bevölkerung, an den Kleinmünzen festzuhalten, nicht erfüllt werden sollte.

Allerdings hatte eine Umfrage von myMarktforschung im Sommer ein anderes Bild ergeben: Dabei hatten sich 53 Prozent (der 1000 Befragten) dafür ausgesprochen, die kleinen Geldstücke aus dem Verkehr zu ziehen. Nur ein gutes Viertel (28 Prozent) lehnte das ab.

Auch Thiele räumte ein, dass ein Großteil der Ein- und Zwei-Cent-Stücke gar nicht für das tägliche Einkaufen verwendet werden, sondern verloren gehen oder zwecks Entlastung des Portemonnaies zurückgelegt oder gehortet werden.

Nach einer früheren Schätzung der Bundesbank wird etwa jede fünfte Ein-Cent-Münze im Umlauf für das tägliche Einkaufen genutzt, bei der Zwei-Cent-Münze etwa jede vierte, sagte Thiele. "Das heißt: 75 Prozent sind verloren oder im Einmachglas oder sonst wo."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Veranstaltung in...

Aktuelle
Veranstaltungen
und Tagestipps!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft aus der Welt 2/3