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China macht nordkoreanischer Firmen dicht

UN-Sanktionen China macht nordkoreanischer Firmen dicht

China erhöht den Druck auf Nordkorea. Peking ordnete am Donnerstag an, dass alle nordkoreanische Firmen und Joints-Ventures innerhalb von 120 Tagen geschlossen werden müssen.

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Der Ton zwischen China und Nordkorea wird schärfer.

Quelle: AP

Peking. China hat die Schließung von Unternehmen in nordkoreanischem Besitz angeordnet und damit die jüngsten Sanktionen des UN-Sicherheitsrates umgesetzt. Nordkoreanische Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Partnern müssten spätestens Anfang Januar den Betrieb einstellen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Damit wird Nordkorea von einer wichtigen Einnahmequelle abgeschnitten.

Das Verbot trete 120 Tage nach dem 11. September in Kraft, so das Ministerium. An diesem Tag waren die Sanktionen verabschiedet worden.

Mit den Sanktionen soll Nordkorea davon abgebracht werden, Atomwaffen und Raketen zu entwickeln. China ist Nordkoreas Haupthandelspartner, weswegen der Erfolg der Sanktionen maßgeblich vom Mitwirken Pekings abhängt. China hatte lange Zeit seine schützende Hand über Nordkorea gehalten, den jüngsten Sanktionen jedoch zugestimmt.

Nordkoreanische Unternehmen betreiben in China Restaurants, Handelsfirmen und andere Betriebe. Die vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen verbieten es Mitgliedsländern der Vereinten Nationen, Gemeinschaftsunternehmen mit Nordkorea zu betreiben.

Die Sanktionen verbieten auch den Verkauf von Erdgas an Nordkorea und begrenzen Treibstofflieferungen. Zudem dürfen keine Textilien aus Nordkorea erworben werden.

Von AP/RND

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