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EU-Kommission prüft Beihilfen für Porsche-Werk

EU EU-Kommission prüft Beihilfen für Porsche-Werk

Brüssel nimmt die Regionalbeihilfen für das Leipziger Porsche-Werk unter die Lupe. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission untersuchen, ob der geplante staatliche Zuschuss von 43,67 Millionen Euro rechtens ist.

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Ein VW spiegelt sich im Lack eines Porsches.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand / Archiv

Brüssel. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit.

Die Wettbewerbshüter prüfen, ob die Geldspritze andere Hersteller nicht unangemessen benachteiligt. Porsche-Volkswagen habe bereits hohe Marktanteile, die durch die geplante Investition noch weiter steigen dürften. Zwischen April 2011 und 2014 sollen 521,56 Millionen Euro in die Produktion des neuen kleinen Porsche-Geländewagens Macan in Sachsen fließen, teilte die Kommission mit.

Die EU-Kommission wird nun untersuchen, ob die Beihilfe Anreize für Investitionen in der Region schafft. Die Behörde wird zudem prüfen, ob dadurch die regionale Wirtschaft so stark gefördert wird, dass die Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Volkswagen-Porsche zumutbar ist.

Volkswagen hatte vor einer Woche angekündigt, die monatelange Hängepartie um das weitere Vorgehen bei Porsche durch die Übernahme der übrigen 50,1 Prozent des operativen Sportwagengeschäfts der Stuttgarter zu beenden. 49,9 Prozent gehören den Wolfsburgern schon. Wohl bereits zum 1. August will VW die noch fehlenden Aktien erwerben. Dafür zahlt der Autobauer rund 4,46 Milliarden Euro in bar.

dpa

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