7 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Facebook entkoppelt Messenger-Funktion und allgemeine App

Internet Facebook entkoppelt Messenger-Funktion und allgemeine App

Wer auch künftig Facebooks Kurznachrichten-Dienst mobil nutzen will, soll sich dafür die separate Messenger-App des Online-Netzwerks herunterladen. Aus der allgemeinen Anwendung für Smartphones und Tablets werde die Funktion entfernt, kündigte Facebook an.

Voriger Artikel
Karl Lagerfeld: Facebook und Twitter sind "stupide"
Nächster Artikel
Anbieter will Bezahlen im Online-Handel vereinfachen

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennte Anwendungen zu platzieren.

Quelle: Peter Dasilva

Menlo Park. n. Die Änderung werde zunächst in den USA und einigen anderen Ländern umgesetzt, in Deutschland sei das noch nicht der Fall, wie Facebook am Donnerstag klarstellte.

Nutzer, die bereits beide Apps installiert haben, werden aber auch hierzulande schon zur Messenger-App weitergeleitet, wenn sie eine Nachricht lesen oder senden wollen.

Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennte Anwendungen zu platzieren. "Indem wir Messenger aus der Hauptanwendung ausgliedern, wird es für uns einfacher, die Messenger-App weiterzuentwickeln", erläuterte das Online-Netzwerk am Donnerstag.

Die Messenger-App rüstete Facebook zuletzt unter anderem mit Sprachtelefonie auf. Zudem kauft das Online-Netzwerk gerade den konkurrierenden Kurznachrichtendienst WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar.

Zugleich werde es einige Ausnahmen geben, kündigte Facebook an. So werde für Nutzer einiger älterer Versionen des Google-Betriebssystems Android alles beim Alten bleiben, weil die Ressourcen nicht für den Facebook-Messenger ausreichten.

Auch in der Facebook-Anwendung für das Betriebssystem Windows Phone sollen die Kurznachrichten zunächst integriert bleiben - ebenso wie in Facebooks in Deutschland bisher nicht verfügbaren App Paper mit ihrer neuartigen Bedienung.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft aus der Welt 2/3