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Fiat Chrysler wendet Streik ab

Auto Fiat Chrysler wendet Streik ab

Der Autohersteller Fiat Chrysler hat drohende Streiks in seinen US-Werken vorerst abgewendet. Der Konzern und die Autobauer-Gewerkschaft UAW kamen zu einer vorläufigen Einigung, wie beide Seiten mitteilten.

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Der Autoabsatz in den USA wächst derzeit kräftig. Streiks hätten den Autobauer in der Produktion zurückgeworfen. Fotos: Jeff Kowalsky/epa/Archiv

Quelle: Jeff Kowalsky

Detroit. Details der Vereinbarung gaben sie zunächst nicht bekannt.

Gewerkschaftsmitglieder sollen am Freitag darüber abstimmen, ob sie das Angebot annehmen. In der vergangenen Woche hatten sie bereits einen Vorschlag mit kräftigen Lohnsteigerungen und Bonuszahlungen abgelehnt, den die UAW-Verhandler mit dem Konzern erarbeitet hatten. UAW-Chef Dennis Williams ist für den neuen Versuch aber optimistisch: "Wir haben echte Zugeständnisse bekommen." Er glaube, dass das neue Angebot auf Sorgen der Mitarbeiter eingeht.

Ein Ultimatum der Gewerkschaft war wenige Stunden vor der Einigung abgelaufen, beide Seiten hatten aber dennoch weiter verhandelt. Die Gewerkschaft hatte nach Ablauf des Ultimatums mit einem Streik ihrer rund 40 000 Mitglieder gedroht.

Ein Ausstand wäre für den Autokonzern zur Unzeit gekommen: Der Autoabsatz in den USA wächst derzeit kräftig. Streiks hätten den Autobauer in der Produktion zurückgeworfen. Das Tarifwerk bei Fiat Chrysler soll Modellcharakter für Einigungen bei General Motors und Ford haben.

dpa

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