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Gastgewerbe verliert an Schwung

Gastgewerbe Gastgewerbe verliert an Schwung

Nach Rekordumsätzen 2011 verliert das Gastgewerbe immer mehr an Fahrt. Zwar nahmen deutsche Hotels und Gaststätten im Mai nominal 1,3 Prozent mehr ein als vor einem Jahr, preisbereinigt setzte die Branche aber 0,7 Prozent weniger um.

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Die deutsche Hotel- und Gaststättenbranche setzte unterm Strich im Mai 0,7 Prozent weniger um als ein Jahr zuvor.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Wiesbaden. Im Vergleich zum Vormonat April stieg der Branchenumsatz nominal um 0,5 Prozent, real um 0,3 Prozent. Die hohen Wachstumsraten von 2011 und aus den ersten Monaten 2012 konnte die Branche damit nicht halten. Im vergangenen Jahr hatte das Gewerbe ein nominales Umsatzplus von 4,1 Prozent verbucht - und damit so hohe Einnahmen erzielt wie nie zuvor. In den ersten fünf Monaten des Jahres erzielte das Gastgewerbe eine nominale Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent.

"2011 war vor allem in der Hotellerie ein sehr starkes Jahr", erklärte Benedikt Wolbeck vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Nach der Wirtschaftskrise habe damals vor allem der Inlandstourismus wieder enorm angezogen. "Es war aber klar, dass diese Aufholjagd nicht immer so weitergehen kann", fügte der Branchensprecher hinzu.

Das schlägt sich auch in der aktuellen Statistik nieder: Die Hotels und andere Beherbergungsbetriebe schnitten mit einem nominalen Plus von 0,9 Prozent im Mai etwas schlechter ab als die Gastronomie. Diese setzte nominal 1,5 Prozent mehr um. "Im Mai hat vor allem der Getränkeausschank wegen des guten Wetters zugelegt", sagte Wolbeck. "Für die Gastronomen war der Mai ein Wonnemonat." Für Juni rechnet die Dehoga insgesamt wieder mit stärkeren Zahlen. "Das war sicherlich ein guter Monat," sagte Wolbeck.

dpa

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