14 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Google bietet E-Books auch in Deutschland an

Internet Google bietet E-Books auch in Deutschland an

Google wird künftig auch in Deutschland E-Books anbieten. Zum Start sollen "Hunderttausende Titel" zur Verfügung stehen, kündigte Google-Manager Santiago de la Mora am Donnerstag in Hamburg an.

Hamburg. Google arbeitet dabei mit Verlagen wie Blanvalet, DVA, Goldmann, Heyne, Bastei Lübbe, C.H. Beck, Hoffmann & Campe, Klett Cotta, Springer Science+Business Media, Münchner Verlagsgruppe, Walhalla und Gmeiner zusammen. Damit seien bekannte deutsche Autoren wie Charlotte Link, Siegfried Lenz, Andrea Maria Schenkel, Wolfgang Hohlbein und Richard David Precht in dem Google-Store vertreten.

Der weltweite Markt der E-Books wird bislang von Amazon und Apple dominiert. In den USA ist außerdem der Buchhändler Barnes & Noble relevant. In Deutschland sind Buchhändler wie Weltbild und Thalia sowie Verlagsgruppen wie Gruner + Jahr mit Pubbles aktiv. Digitale Versionen gedruckter Bücher werden auch über Libreka, ein Projekt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, online angeboten in in Zusammenarbeit mit örtlichen Bunhändlern ausgeliefert. Google versucht mit seinem Play-Store nun, im dynamisch wachsenden E-Book-Markt Fuß zu fassen.

Die E-Books von Google können auf unterschiedlichen Plattformen gelesen werden. Zum einen gibt es für Android-Tablets und Smartphones, aber auch für Apple-Geräte wie das iPad oder das iPhone, eine eigene Books-App. Außerdem kann man sich die Bücher in einem beliebigen Browser anzeigen lassen. "Wir bieten viele Titel und verschiedenste Möglichkeiten an, auf diese zuzugreifen und sie zu lesen", sagte de la Mora.

Google unterstützt via Play zwei verschiedene E-Book-Formate (ePub und PDF). Damit können die digitalen Bücher auch auf E-Readern von Sony, Kobo, iRiver oder Aluratek übertragen werden. Um die E-Books aus Google Play auf einem Amazon Kindle lesen zu können, müssen diese noch mit einem Programm wie Calibre konvertiert werden. Ob die Bücher mit einem Kopierschutz versehen werden oder nicht, entscheiden die Verlage.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft aus der Welt 2/3