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Große Textilkonzerne treten Bündnis gegen Ausbeutung bei

Textil Große Textilkonzerne treten Bündnis gegen Ausbeutung bei

Mehrere große deutsche Textilkonzerne haben sich dem von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Bündnis für Sozial- und Umweltstandards in ausländischen Produktionsstätten angeschlossen.

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Der Einsturz der Textilfabrik Rana-Plaza in Bangladesch hat zu einem Umdenken in der Branche geführt. Foto: Abir Abdullah/Archiv

Berlin. Auch die Spitzenverbände von Handel und Textilindustrie sind nun Mitglieder im Textilbündnis, das Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im vergangenen Jahr gegründet hatte.

Auslöser für die Überlegungen, die letztlich zur Gründung des Bündnisses geführt hatten, war der Einsturz der Textilfabrik Rana-Plaza in Bangladesch vor zwei Jahren. In dem maroden Gebäude waren mehr als 1100 Menschen ums Leben gekommen. "Nur im engen Schulterschluss von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft können wir in den Produktionsländern etwas bewegen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Zu den neu beigetretenen Unternehmen zählen unter anderem der Sportbekleidungshersteller Adidas, Adler, die Handelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Bierbaum-Proenen, Bugatti, C&A, Dieckhoff, Ernsting's Family, Hugo Boss, Hakro, H&M, KiK, Lidl, Olymp, Otto Group, Peppermint, Real, Rewe Group, Seidensticker, Tchibo, Wilvorst und Wilox.

dpa

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