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Handwerksbetriebe drosseln Investitionen

Handwerk Handwerksbetriebe drosseln Investitionen

Die Handwerkskonjunktur bleibt in Fahrt aber die Branche warnt vor Eintrübungen. Sorgen bereitet ihr unter anderem die schwierige Suche nach Fachkräften. Auch wenn sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld derzeit etwas abkühle, werde an der Umsatzprognose mit einem Plus von 1,5 Prozent festgehalten, sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, in Wiesbaden.

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Schwierige Suche nach Nachwuchs- und Fachkräften.

Quelle: Stephanie Pilick/Archiv

Wiesbaden. des des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, in Wiesbaden.

Mit einem Beschäftigungsaufbau werde in diesem Jahr aber nicht gerechnet. Als Gründe dafür nannte Schwannecke die schwierige Suche nach Nachwuchs- und Fachkräften sowie das vorzeitige Ausscheiden älterer Beschäftigter. Die Branche verliere zu viele gut ausgebildete Menschen, die noch arbeiten könnten. "Die Lücke ist da." Es müsse alles dafür getan werden, mehr Menschen in Arbeit zu bringen, erklärte der Generalsekretär auch mit Blick auf die Debatte um die Beschäftigung von Flüchtlingen.

Sorgen mache dem Verband auch, dass die Investitionsfreudigkeit der Betriebe im ersten Quartal nachgelassen habe, sagte Schwannecke bei einem Treffen von Kammer-Hauptgeschäftsführern in der hessischen Landeshauptstadt. Diese Entwicklung gebe es zum ersten Mal seit zwei Jahren.

91 Prozent der Firmen erwarteten nach dem ZDH-Geschäftsklimaindex zwar künftig weiterhin gute oder bessere Geschäfte. Zwar hätten 18 Prozent der Firmen zum Start ins Jahr mehr für Investitionen aufgewendet, 25 Prozent aber weniger. Gerade kleinere Firmen kämpften mit Unsicherheiten wegen der Zins- und Ölpreisentwicklung sowie weltweiter Konflikte, begründete der Generalsekretär den Trend.

Im Handwerk gibt es laut ZDH bundesweit 5,38 Millionen Beschäftigte, die in rund einer Million Betriebe arbeiten.

dpa

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