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IBM: Das Internet der Dinge verändert die Art, wie wir leben

Elektronik IBM: Das Internet der Dinge verändert die Art, wie wir leben

Das Internet der Dinge revolutioniert auch die Unterhaltungselektronik. Künstliche Intelligenz soll künftig den Alltag der Menschen erleichtern. IBM zeigt auf der IFA, was bereits möglich ist.

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Geschäftspartner können auf Basis des IBM-Systems «Watson» ihre Lösungen aufsetzen. Foto: Matthias Balk

Berlin. IBM will auf der IFA in Berlin zeigen, wie das Unternehmen Licht in den rapide wachsenden Daten-Dschungel des Internets der Dinge bringen kann.

Gemeinsam mit Partnern wie Whirlpool und Panasonic demonstriert das Unternehmen, wie die künstliche Intelligenz seines "Watson"-Systems das Leben der Menschen erleichtern könnte. "Die Herausforderung ist, dass das Internet der Dinge sich über die nächsten Jahre zur größten Datenquelle auf dem Planeten entwickeln wird", sagte Harriet Green, die bei IBM das Geschäft mit dem Internet der Dinge leitet. Millionen von Sensoren sollen künftig Geräten Augen und Ohren verleihen und sie zur Interaktion mit dem Menschen befähigen. 

"Im vergangenen Jahr haben wir mehr Daten gesammelt als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte", sagte Green der dpa. Künftig würden weitere unstrukturierte Daten wie Geräusche, Gerüche und Geschmack hinzukommen. "In wenigen Jahren wird ein Brontobyte an Daten zusammengekommen sein", sagte Green - das ist eine unvorstellbare Zahl mit 27 Nullen. "Auf der IFA wollen wir zeigen, wie diese Daten zum Wohl der Menschen genutzt werden können, zum Beispiel für die bessere Betreuung älterer Menschen zusammen mit unserem Partner Nokia."

Mit dem System "Watson" arbeitet IBM daran, alle Arten von Daten zu analysieren und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine über die natürliche Sprache zu realisieren. Einer breiteren Öffentlichkeit war "Watson" 2011 durch einen "Auftritt" in der Quiz-Sendung "Jeopardy" bekanntgeworden, bei dem das System erstmals zwei menschliche Gegner schlagen konnte. Das System könne inzwischen aus strukturierten und unstrukturierten Daten lernen und die menschliche Sprache verstehen, sagte Green.

Geschäftspartner können auf Basis dieser Plattform ihre Lösungen aufsetzen. So stellt der Hausgeräte-Hersteller Whirlpool auf der IFA eine Waschmaschine vor, die über die Cloud direkt mit dem Trockner kommuniziert und anzeigt, um welche Art von Wäsche es sich handelt. Der japanische Elektronikhersteller Panasonic zeigt, wie sich mit "Watson" eine intelligente Gebäudesicherung realisieren lässt, die den Nachbarn erkennt und erst Alarm schlägt, wenn zum Beispiel ein Fremder über den Zaun klettert. Und das deutsche Start-up Bragi zeigt Ohrhörer, die nicht nur Sound wiedergeben, sondern auch über 27 Sensoren biometrische Daten erfassen und zum Beispiel den Blutdruck und den Herzschlag messen. 

Das Internet der Dinge werde die Art und Weise verändern, wie wir leben, sagte Green bei ihrer Eröffnungsrede in Berlin. Wir alle wüssten bereits, wie Unterhaltungselektronik unser Leben verändert habe. Dafür müsse man nicht weiter als bis zum Smartphone in der Tasche schauen. Das Internet der Dinge könne künftig helfen, Geräte zu produzieren, die um ein vielfaches nützlicher für die Menschen sein könnten. 

dpa

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