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Japanischer Roboter soll mit Hilfe aus China auf den Weltmarkt

Computer Japanischer Roboter soll mit Hilfe aus China auf den Weltmarkt

Der japanische Roboter "Pepper", der zum Beispiel Senioren oder Kindern zur Seite stehen soll, nimmt mit Hilfe aus China den Weltmarkt ins Visier. Der Telekom-Konzern Softbank holte zum Verkaufsstart den Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist, und die Handelsplattform Alibaba mit ins Boot.

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Niedliches Kerlchen: «Pepper» ist freundlich, etwa 1,20 Meter große und hat eine Hülle aus weißem Plastik.

Quelle: Franck Robichon/Archiv

Tokio. t.

Der menschenähnliche Roboter mit weißem Plastik-Körper ist rund 1,20 Meter groß und soll Emotionen erkennen können. Softbank schwebt ein Einsatz etwa in der Senioren-Betreuung, als Lehrer oder als Helfer in Läden oder Büros vor.

Zusammen mit den chinesischen Partnern solle die Infrastruktur für eine globale Vermarktung aufgebaut werden. Alibaba und Foxconn investieren je 14,5 Milliarden Yen (rund 103 Mio Euro) in das Robotik-Geschäft von Softbank und bekommen dafür einen Anteil von jeweils 20 Prozent.

Foxconn aus Taiwan ist mit seinen riesigen chinesischen Fabriken ein starker Produktionspartner. Alibaba will seine Handelskanäle in die Partnerschaft einbringen.

Zum Marktstart am 20. Juni sollen 1000 "Pepper"-Roboter verfügbar sein, pro Monat wolle Softbank jeweils 1000 weitere produzieren, berichtete das "Wall Street Journal". Der Roboter solle 198 000 Yen kosten (gut 1400 Euro). Um sein Potenzial voll ausschöpfen zu können, müssten die Kunden aber auch einen Service-Vertrag buchen.

Der Roboter soll sich unter anderem mit Senioren unterhalten und sie zum Beispiel daran erinnern, Medikamente einzunehmen. Über das integrierte Tablet im Brustbereich sollen Videos und Bilder angezeigt werden. Im Herbst solle es auch ein weiteres Modell speziell für Unternehmen geben, kündigte Softbank-Chef Masayoshi Son dem "Wall Street Journal" zufolge an.

dpa

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