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Kamera-Anbieter GoPro setzt auf virtuelle Realität

Elektronik Kamera-Anbieter GoPro setzt auf virtuelle Realität

Der Action-Kamera-Hersteller GoPro will sein Angebot mit Panorama-Videos und virtueller Realität aufpeppen. GoPro übernimmt die französische Firma Kolor, einen Spezialisten für 360-Grad-Videos.

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Die Kameras von GoPro, die an Helmen, Surfbrettern oder Fahrrädern montiert werden können, sind bei Outdoor- und Extrem-Sportlern beliebt.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

San Mateo. Mit der Software von Kolor kann man Aufnahmen mehrerer Kameras zu Panorama-Bildern verbinden.

Die Kameras von GoPro, die etwa an Helmen, Surfbrettern oder Fahrrädern montiert werden können, sind bei Outdoor- und Extrem-Sportlern beliebt. Mit Hilfe der Kolor-Software könnte man auch realitätsnahe Aufnahmen für 3D-Brillen wie zum Beispiel Oculus Rift anfertigen. GoPro-Gründer Nicholas Woodman sagte, man wolle allen die Möglichkeit dazu geben, während solche Inhalte aktuell vor allem von Profis erstellt werden müssten. Ein zusätzlicher Vorteil für GoPro ist, dass die Nutzer für Rundum-Videos ein System aus mehreren Kameras brauchen.

Im vergangenen Quartal konnte GoPro Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Die Erlöse wuchsen im Jahresvergleich um 54 Prozent auf 363,1 Millionen Dollar. Der Gewinn wurde mit 16,75 Millionen Dollar fast verdoppelt, wie die Firma aus Kalifornien nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Den Ausschlag gab starkes Wachstum außerhalb der USA.

dpa

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