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Neues Logo für Beate Uhse - Fokussierung auf Kundinnen

Unternehmen Neues Logo für Beate Uhse - Fokussierung auf Kundinnen

Mehr Weiblichkeit wagen - unter diesem Motto könnten die Veränderungen stehen, die das Erotikunternehmen Beate Uhse plant. Läden, Webseite, Katalog - alles wird umgestaltet, um Frauen stärker anzusprechen.

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Beate Uhse will verstärkt junge Kundinnen ansprechen.

Quelle: Malte Christians

Flensburg. Diese Pläne hat die Beate Uhse AG bei der Hauptversammlung in Flensburg vorgestellt. "Der Markt hat sich in den letzten Jahren komplett gedreht", sagte das neue Vorstandsmitglied Erwin Cok, der für das operative Geschäft zuständig ist. Mehr als 50 Prozent der Kunden des Erotikunternehmens seien weiblich, 80 Prozent der Produkte seien für Frauen.

Der Katalog soll in Zukunft ein Frauenmagazinen ähnliches Aussehen haben. Läden und Webseite werden ebenfalls umgestaltet. Das neue Logo - mit Schnörkeln, Herz und einem Rot-Pink-Ton sowie dem Zusatz "seit 1946" - wurde am Montag erstmals vorgestellt. Der Beifall der Aktionäre war noch verhalten, vereinzelt war ein "sehr gut" zu hören.

Vorstandsvorsitzender Serge van der Hooft erklärte, es sei eine "zunehmende Stabilisierung bei Umsatz und Ergebnis von Quartal zu Quartal" zu beobachten. 2012 hatte das Unternehmen operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 1,4 Millionen Euro nach einem Verlust von 5,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die Restrukturierung sei schneller als geplant beendet, betonte van der Hooft. Für 2013 werde mit einem Umsatz zwischen 142 und 147 Millionen Euro gerechnet, im Vorjahr waren es 144 Millionen Euro.

Im ersten Quartal 2013 habe es mit einem positiven Ebit von 0,6 Millionen Euro ein Umsatzplus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gegeben. Kreditverbindlichkeiten bei Banken seien seit 2006 um 86,6 Prozent reduziert worden.

Ein Vertreter der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz sagte, der Vorstand habe aus seiner Sicht solide Zahlen vorgelegt. Fraglich sei aber, ob die Restrukturierung wirklich abgeschlossen sei. "Sie haben einen guten Job gemacht", befand ein Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger.

dpa

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