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Rücknahmepflicht für Elektromüll kann kommen

Bundesrat Rücknahmepflicht für Elektromüll kann kommen

Verbraucher können ihre ausrangierten Elektrogeräte wie Handys, Kaffeemaschinen oder Fernseher künftig leichter über den Händler entsorgen. Eine Reform des Elektrogerätegesetzes nahm am Freitag im Bundesrat die letzte parlamentarische Hürde.

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Die große Koalition will erreichen, dass weniger Elektromüll in der Abfalltonne landet.

Quelle: Marijan Murat

Berlin. e. Gelten sollen die neuen Regeln ab Anfang 2016. Sie verpflichten Händler, kleinere Geräte in jedem Fall und größere beim Kauf eines gleichwertigen neuen Geräts kostenlos zurückzunehmen - allerdings nur, wenn sich deren Elektro-Sortiment über mehr als 400 Quadratmeter erstreckt.

Bisher nehmen Händler Altgeräte nur auf freiwilliger Basis zurück. Andernfalls müssen sie zu kommunalen Sammelstellen gebracht werden. In Zukunft sollen die größeren Geschäfte Geräte mit bis zu 25 Zentimetern Kantenlänge in jedem Fall annehmen müssen. Die Pflicht gilt auch für größere Online-Händler.

Die große Koalition will damit erreichen, dass weniger Elektromüll in der Abfalltonne landet. Das schadet der Umwelt, auch wertvolle Metalle gehen verloren. Kritik kommt von Verbraucherschützern und Umweltverbänden, die die neuen Regeln viel zu kompliziert finden.

dpa

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Am Freitag beginnt in Berlin die Internationale Funkausstellung. Zu sehen gibt es noch kleinere Handys, noch flachere Fernseher, noch mehr unverzichtbare Technik. Der Handel darf sich auf ein dickes Weihnachtsgeschäft freuen, schließlich konnten die Geschäftsleute zuletzt ein Plus von zwölf Prozent bei Elektro-Kleingeräten verzeichnen. Von den Schattenseiten wird in den Hallen unterm Funkturm keine Rede sein.

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