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Studie: Datenschutz bedeutet den Deutschen viel

Computer Studie: Datenschutz bedeutet den Deutschen viel

Datenschutz hat für die Menschen in Deutschland einer aktuellen Studie zufolge eine anhaltend hohe Bedeutung. "Vor allem, wenn es um ihre persönlichen Daten geht, ist die deutsche Bevölkerung sehr vorsichtig".

Berlin/Sulzbach. Das sagte Dietrich Schmitt, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Unisys Deutschland zur Vorstellung einer neuen Studie des Unternehmens. In Deutschland auf ein eigenes Datenschutzgesetz zugunsten einer EU-weiten Regelung zu verzichten, würden lediglich 23 Prozent der Befragten befürworten.

Von den Befragten sprachen sich 81 Prozent dafür aus, dass Unternehmen und Organisation gesetzlich verpflichtet werden, personenbezogene Daten bestmöglich zu schützen. Dass die Maßnahmen für die Datensicherheit von einem unabhängigen Prüfunternehmen zertifiziert werden, forderten 69 Prozent der Befragten.

"Jedes Unternehmen muss Datenschutz als Kernaufgabe begreifen und sensible Daten effizient sichern", sagte Lutz Neugebauer, Sicherheitsexperte beim Branchenverband Bitkom. Es müsse aber auch Maßnahmen ergreifen, um den eigenen Kunden ein Gefühl der Sicherheit zu geben. "Unabhängige Zertifizierungen können dabei helfen."

Laut Studie fürchten sich die Nutzer in Deutschland vor allem vor Identitätsdiebstahl etwa im Internet. Die zweitgrößte Sorge ist der Diebstahl der Kreditkarte. Der Befall des Computers mit Schadsoftware wie Viren oder unerwünschte Mails (Spam) belegen den dritten Platz in der Sorgenliste der Menschen in Deutschland.

Unisys, ein IT-Beratungs- und Software-Unternehmen, führt zweimal im Jahr eine umfangreiche Studie zum Sicherheitsbewusstsein der Menschen in mehreren Ländern durch. In Deutschland wurden rund 1000 Teilnehmer befragt.

dpa

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