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Verdi stellt Weichen für Streik bei Neckermann.de

Handel Verdi stellt Weichen für Streik bei Neckermann.de

Beim angeschlagenen Versandhändler Neckermann.de stehen die Zeichen auf Streik. In einer Urabstimmung der Gewerkschaft Verdi sprachen sich 98,5 Prozent der Verdi-Mitglieder in dem Unternehmen für eine verschärfte Gangart im Kampf um ihre Arbeitsplätze aus.

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Beim angeschlagenen Versandhändler Neckermann.de stehen die Zeichen auf Streik.

Quelle: Frank Rumpenhorst /Archiv

Frankfurt/Main. "Damit sind die formalen Voraussetzungen für einen mehrtägigen Streik geschaffen", erklärte Verdi-Sekretär Bernhard Schiederig am Freitag in Frankfurt.

Wann der Arbeitskampf verschärft wird, stehe noch nicht fest. Die Tarifkommission solle am Dienstag einen Zeitplan erarbeiten. Schiederig betonte: "Wir nehmen alle Vermittlungsversuche wahr. Wenn das scheitert, legen wir los." Wichtige Wegmarke könnte die Aufsichtsratssitzung am nächsten Mittwoch sein.

Das vom US-Finanzinvestor Sun Capital beherrschte Unternehmen will nach Plänen des Managements den Eigenhandel mit Textilien sowie das Frankfurter Zentrallager aufgeben und dafür bundesweit 1380 von gut 2400 Vollzeitstellen abbauen. Knapp jeder zweite Mitarbeiter in dem Unternehmen ist nach Verdi-Angaben Mitglied der Gewerkschaft.

dpa

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