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Weltwirtschaftlicher Preis für Nobelpreisträger und Unternehmer

Wirtschaftspolitik Weltwirtschaftlicher Preis für Nobelpreisträger und Unternehmer

Zwei Nobelpreisträger und ein US-Unternehmer sind am Sonntag in Kiel mit dem Weltwirtschaftlichen Preis ausgezeichnet worden.Der frühere finnische Staatspräsident Martti Ahtisaari, der israelisch-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Daniel Kahneman und der US-Unternehmer Nathan Eagle wurden mit der undotierten Auszeichnung geehrt.

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Die drei Preisträger des diesjährigen Weltwirschaftlichen Preises (l-r): Der israelisch-amerikanische Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Daniel Kahneman, der US-Unternehmer Nathan Eagle und der frühere finnische Staatspräsident Martti Ahtisaar

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. t. Auch Bundespräsident Joachim Gauck war anwesend.

Mit dem Preis würdigen das Institut für Weltwirtschaft (IfW), die Stadt Kiel und die Industrie- und Handelskammer jährlich je einen herausragenden Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer, die sich als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft verdient gemacht haben.

Die drei Preisträger hätten wegweisende Beiträge geleistet, die neue ökonomische Welt zu verstehen. Sie verbindet nach Überzeugung des IfW-Präsidenten Dennis Snowers das Ziel, neue Einsichten in die Grundlagen menschlicher Kooperation zu gewinnen, hieß es zur Begründung.

Der 74 Jahre alte finnische Ex-Staatspräsident (1994-2000) Ahtisaari half als UN-Sonderbeauftragter für Namibia und als Kosovo-Beauftragter der EU, Spannungen abzubauen und den Weg für eine friedliche Entwicklung zu ebnen. Die Arbeiten des Psychologen und Wirtschaftswissenschaftlers Kahneman (78) inspirierten laut IfW eine neue Generation von Ökonomen, Akteure in der Wirtschaft nicht mehr als nur streng rationale, sondern als emotional handelnde und manchmal auch irrende Menschen zu betrachten.

Der dritte Preisträger, Jana-Gründer Eagle (35) aus Kalifornien, entwickelte eine Softwareplattform, die direkten Kontakt zu Handybesitzern vor allem in Entwicklungsländern ermöglichen soll.

dpa

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