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Winterschlussverkauf soll Geschäft mit Textilien ankurbeln

Handel Winterschlussverkauf soll Geschäft mit Textilien ankurbeln

Im deutschen Einzelhandel beginnt heute der Winterschlussverkauf (WSV). Nach einem bislang über weite Strecken deutlich zu milden Winter seien die Lager vieler Händler noch gut mit warmer Winterkleidung gefüllt, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) mit.

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Der Winterschlussverkauf ist eigentlich ein Relikt der Vergangenheit.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Berlin. Kunden auf der Suche nach warmer Kleidung, Mützen oder Handschuhen könnten deshalb mit vielen Schnäppchen rechnen. Ende Januar räumen die Kaufhäuser und Boutiquen traditionell ihre Lager, um Platz für die Frühjahrsmode zu schaffen.

Der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) stellte den Kunden "Preisnachlässe von bis zu 70 Prozent" für Saisonware in Aussicht. Auch bei Schuhen, Sportbekleidung, Lederwaren und Heimtextilien dürfte es Sonderangebote geben. Zudem schließen sich viele Möbelgeschäfte, Bau- und Elektronikmärkte der koordinierten Aktion an.

Etwa drei Viertel der Einzelhändler in Deutschland beteiligen sich am Winterschlussverkauf, schätzt der HDE. Besonders für die Händler in ländlichen Regionen sowie in kleinen und mittelgroßen Städten habe er noch große Bedeutung.

Der zweiwöchige Schlussverkauf ist seit einer Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb 2004 nicht mehr offiziell geregelt und hat keine zeitlichen Vorgaben. Viele Händler lockten deswegen schon in den vergangenen Wochen mit Rabatten.

dpa

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