21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Wissenschaftler: Internetcafés werden nicht verschwinden

Internet Wissenschaftler: Internetcafés werden nicht verschwinden

Internetcafés werden nach Ansicht des Soziologen Stephan Humer zumindest auf mittlere Sicht in ihrer Nische überleben können. Auch die Konkurrenz durch Smartphones und drahtlosen Empfang (WLAN) werde die Cafés vorerst nicht überflüssig machen.

Voriger Artikel
Entlastung für Reeder soll deutsche Seeleute an Bord bringen
Nächster Artikel
Abgas-Skandal: Bei VW müssen Leiharbeiter um Job zittern

Das Logo eines Internetcafes in Berlin.

Quelle: Simon Ribnitzky

Berlin. "Es gibt immer noch Gruppen, die das brauchen", sagte der Wissenschaftler von der Berliner Universität der Künste der Deutschen Presse-Agentur.

Dazu gehörten etwa Leute, die keinen Handyvertrag bekommen, weil sie keinen gemeldeten Wohnsitz haben oder nicht kreditwürdig sind. Auch wer sich in Deutschland nicht so gut auskenne, wisse, dass Internetcafés überall gleich funktionieren: einfach an einen fest installierten Rechner setzen und gegen geringe Bezahlung lossurfen.

Humer glaubt zudem, dass für viele Nutzer auch das anonyme Surfen in einem Internetcafé interessant ist. "Dann bekommt daheim keiner mit, mit was ich mich im Internet beschäftige." Das Massenphänomen Internetcafé, als es die Läden etwa zur Jahrtausendwende praktisch an jeder Ecke gab, habe sich jedoch erledigt. Dem Digitalverband Bitkom zufolge ist die Zahl der Internetcafés in Deutschland in den vergangenen Jahren rapide gesunken. Genaue Zahlen gibt es aber nicht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Veranstaltung in...

Aktuelle
Veranstaltungen
und Tagestipps!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft aus der Welt 2/3