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14 000 Arbeiter gingen in den Warnstreik

Metallindustrie 14 000 Arbeiter gingen in den Warnstreik

Mehr als 14 000 Beschäftigte haben sich nach Angaben der IG Metall Küste am Freitag an Warnstreiks in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Sie wollen damit im aktuellen Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber verstärken.

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Mehr als 3000 Beschäftigte haben am Freitag um Mitternacht bei Warnstreiks der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie ihre Arbeit niedergelegt.

Quelle: Thomas Frey/dpa

Hamburg/Kiel.  „Wir müssen die Arbeitgeber treiben“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, bei einer Kundgebung bei Airbus in Bremen. „Von sich aus bewegen sie sich nicht.“

Die Warnstreiks hatten um Mitternacht begonnen, nachdem die Friedenspflicht abgelaufen war. In mehr als einem Dutzend Betrieben in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Niedersachsen legten bereits in der Nachtschicht rund 3000 Arbeiter ihre Arbeit nieder und demonstrierten für die Gewerkschaftsforderung. Weitere Betriebe folgten mit der Frühschicht, so dass bis zum Mittag mehr als 14 000 Arbeitnehmer beteiligt waren. Mecklenburg-Vorpommern ist bislang von den Aktionen nicht betroffen. Geiken wertete die ersten Warnstreiks als „starken Auftakt“ und kündigte für die nächste Woche weitere Proteste an.

In Hamburg gab es nächtliche Warnstreiks bei Still, Hydro, Arcelor Mittal und den größten mit 300 Teilnehmern bei Mercedes. Tagsüber folgten weitere Betriebe; die größte Kundgebung gab es bei Airbus mit 2000 Teilnehmern. Am Warnstreik in Bremen beteiligten sich insgesamt 2800 Beschäftigte, in Niedersachsen 4800. Auch in Schleswig-Holstein waren 3500 Beschäftigte aus 30 Betrieben in Warnstreiks.

Am Donnerstag war die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten der Metall- und Elektronindustrie in Lübeck ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitgeberverband Nordmetall hat Einkommenserhöhungen in zwei Stufen angeboten, die sich für 24 Monate auf 2,1 Prozent summieren, sowie eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent

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Die IG Metall Küste hat für Montag erneut zu Arbeitsniederlegungen und Protesten in Norddeutschland aufgerufen. „Wir werden unsere Warnstreiks in der nächsten Woche fortsetzen“, kündigte der IG-Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken am Sonntag auf der Kundgebung zum Tag der Arbeit in Kiel an.

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