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Norla wird immer beliebter

600 Aussteller Norla wird immer beliebter

Ausgebuchte Hallen, ausgebuchte Freifläche: Wenige Wochen vor dem Start der 68. Norddeutschen landwirtschaftlichen Fachausstellung, kurz Norla, geht nichts mehr. Mit 600 Ausstellern sind die Standplätze des 130 000 Quadratmeter Gesamtfläche umfassenden Messegeländes Rendsburg restlos belegt.

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Mehr als 600 Aussteller sind in diesem Jahr auf der 68. Norla in Rendsburg vertreten. 

Quelle: Dörte Röhling

Rendsburg. Dennoch steht das Telefon im Büro von Dörte Röhling nicht still: Immer wieder versuchen weitere Firmen, noch auf den letzten Drücker einen Platz zu bekommen. Röhling hat im April 2013 den Leitungsposten der Messe Rendsburg GmbH übernommen, die seit 2008 in erster Linie die Traditionsmesse Norla veranstaltet. Charmant verpackt die studierte Agraringenieurin die Absagen: „Ende des Jahres gehen die Anmeldeunterlagen für die Norla 2018 raus, ich setze Sie gerne auf die Warteliste.“

Kommunikation ist der Erfolgsschlüssel

Den Erfolg der Norla mit ihrer seit Jahren steigenden Ausstellerzahl und konstant 70 000 Besuchern macht die 43-Jährige an einer „optimierten Kommunikation“ zum Beispiel über den Messebeirat fest, zum anderen an einer stetigen Verbesserung der Infrastruktur. Seit 2012 wurden die bei Regen matschigen Wege auf dem Gelände durch gepflasterte Straßen und viele feste alte Gebäude durch luftige weiße Zelte ersetzt. Auch die Strom- und Wasserversorgung ist jetzt auf aktuellem Stand, das Parkleitsystem optimiert, die Parkmöglichkeiten erweitert.

35 Prozent sind Fachbesucher

Das kommt bei den Ausstellern an: Im Krisenjahr 2016 waren 569 vertreten, die in einem immer härteren Wettbewerb in Rendsburg dennoch gute Geschäfte verzeichnen konnten. Grund dafür ist auch: Man kennt sich. Große Landtechnikmarken werden überwiegend durch Landmaschinenhändler aus dem Norden vertreten. Das kommt bei den etwa 35 Prozent Fachbesuchern an. Die Messe, die in diesem Jahr vom 7. bis 10. September, stattfindet, ist hier eng verwurzelt – und nimmt auch auf den Erntezeitplan Rücksicht. „Es ist ganz wichtig, dass wir zum Beispiel die Maisernte, aber auch weitere Großveranstaltungen in Rendsburg und Umgebung im Blick behalten“, sagt Röhling. Eine Expansion auf dem Messegelände ist trotz derzeit steigender Ausstellernachfrage nicht möglich, „das ist flächenmäßig ausgereizt“.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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