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Aida verdreifacht Kapazitäten

Kiel Aida verdreifacht Kapazitäten

Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises stockt die Kapazitäten im Kieler Hafen deutlich auf. In diesem Jahr wird erstmals in einer Saison in Kiel ein zweites Aida-Schiff stationiert. Die "AIDAluna" wird erstmals in diesem Jahr am Montag von 8 bis 18 Uhr am Ostseekai in der Landeshauptstadt festmachen.

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Die "Aidaluna" bei ihrem Erstanlauf im April 2009 in Kiel am Ostseekai.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Damit vergrößert die Reederei in Kiel die Kapazitäten von 1339 auf rund 3839 Passagierbetten. Die „Aidaluna“ ist das erste Schiff der neuen Sphinx-Klasse von Aida Cruises, das damit in Kiel für eine komplette Sommersaison stationiert wird. Den ersten Anlauf hat das Schiff am morgigen Montag von 8 bis 18 Uhr am Ostseekai. Zum Auftaktbesuch wird Kapitän Thomas Mey auch durch Hafenchef Dirk Claus begrüßt. Für Kapitän Mey ist es ein Wiedersehen mit Kiel. Der erfahrene Aida-Kapitän war bereits mehrfach mit der kleineren „Aidacara“ am Ostseekai und kennt Kiel sehr gut.

Die „Aidaluna“ hatte ihr Debüt im Frühjahr 2009 am Ostseekai. Direkt nach der Ablieferung von der Meyer Werft hatte das Schiff im Rahmen der Vorstellungsfahrten in Kiel einige Besuche absolviert. Damals erhielt das Schiff die traditionelle Erstanlaufs-Plakette.

 Die Aida Cruises wird in diesem Jahr in Kiel einen Rekord aufstellen. Erstmals werden die Schiffe der Rostocker Reederei 37 Mal von Kiel aus zu Kreuzfahrten starten. Die „Aidaluna“ ist zudem eines der umweltfreundlichsten Schiffe der zehn Einheiten starken Aida-Flotte. Während des Werftaufenthalts im Mai 2014 wurden nach Angaben der Reederei die ersten Komponenten eines mehrstufigen Abgasreinigungssystems eingebaut. Diese erste Stufe filtert die Schwefeloxide aus den Abgasen der Hauptmotoren heraus.

Das 252 Meter lange Schiff hat auch ein Stück Kieler Technologie im Rumpf. Es wird von vier in Kiel entwickelten und in Rostock gebauten Schiffsmotoren des Typs MaK M43C vom Hersteller  Caterpillar angetrieben. Im Laufe der Sommersaison soll zusätzlich laut Reederei noch ein neuartiger Rußpartikelfilter in die „Aidaluna“ eingebaut werden.

Durch den Einsatz der „Aidaluna“ (2500 Passagiere) werden die Kapazitäten der Kussmund-Flotte in Kiel verdreifacht. Die 193 Meter lange „Aidacara“ hat Platz für 1336 Passagiere, die „Aidaluna“ kann bis zu 2500 Passagiere befördern.

 Die 1996 gebaute „Aidacara“ wird in diesem Jahr in Kiel ihre Abschiedssaison geben. Im kommenden Jahr wird das kleinste Kussmund-Schiff  in Kiel durch die größere „Aidavita“ ersetzt, die 2016 dann zusammen mit der „Aidaluna“ ab Kiel eingesetzt werden soll.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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