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„Aidaprima“ hat Nagasaki verlassen

Kreuzfahrt „Aidaprima“ hat Nagasaki verlassen

Die „Aidaprima“ hat am Montag den Hafen von Nagasaki in Richtung Hamburg verlassen. Das neue Flaggschiff von Aida Cruises soll am 21. April um 8 Uhr erstmals in der Hansestadt festmachen und am 7. Mai beim Hamburger Hafengeburtstag getauft werden.

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Die "Aidaprima" ist auf dem Weg nach Hamburg. Dort soll das Kreuzfahrtschiff am 7. Mai getauft werden.

Quelle: Aida Cruises

Nagasaki. Vor der "Aidaprima" und der Besatzung liegen jetzt rund 11000 Seemeilen bis Hamburg: Nachdem Kapitän Detlef Harms das Kommando zum Ablegen im Werfthafen von Koyagi in der Bucht von Nagasaki gegeben hat, wird das 300 Meter lange Schiff nun über Singapur und den Suezkanal nach Europa fahren. Das Schiff soll am 7. Mai zum Hamburger Hafengeburtstag getauft werden. Da die „Aidaprima“ die Überführung nach Europa in nur etwa vier Wochen absolviert, wird es kurzfristig noch eine zusätzliche Reise vom 25. bis 29. April von Hamburg nach Southampton geben.

Die japanische Werft Mitsubishi Heavy Industries (MHI) in Nagasaki hätte das Schiff eigentlich schon im vergangenen Frühjahr übergeben sollen. Doch der Bau des 2011 bestellten Schiffes hatte sich immer wieder verzögert. Aufgrund erheblicher Probleme hatte Mitsubishi die Ablieferung zweimal verschieben müssen.

Am Montagmorgen war es nun soweit. In Nagasaki  gab es die feierliche Übergabe-Zeremonie. In Anwesenheit von Michael Thamm, Vorstand der Costa Group, und Felix Eichhorn, Präsident von AIDA Cruises, wurde die "Aidaprima" durch Shunichi Miyanaga, Präsident und Vorstand von der Werft Mitsubishi Heavy Industries, und Yoichi Kujirai, Präsident und Vorstand für Commercial Aviation & Transportation Systems MHI, an die Rostocker Reederei übergeben. Direkt nach der Zeremonie legte die „Aidaprima“ ab und verließ Nagasaki.

Mitsubishi hat durch die mehr als einjährige Verspätung beim Bau einen Verlust von 425 Millionen Euro fürs Geschäftsjahr 2013 bestätigt. Inzwischen wird aber von einem Verlust von über 800 Millionen Euro ausgegangen. Dieser soll durch die deutlich höheren Ausgaben für die Ausrüstung der beiden AIDA-Schiffe entstanden sein. Die Werft hatte zunächst weniger Kosten einkalkuliert.

Der Baupreis für die Schiffe soll nach ersten Meldungen bei etwa 900 Millionen Euro gelegen haben. Über die genaue Höhe der Konventionalstrafe, die Mitsubishi an die Reederei zahlt, werden keine Angaben gemacht. Die Reederei dürfte das Schiff aber mit einem deutlichen Abschlag zu der 2011 vereinbarten Vertragssumme bekommen haben.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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