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Albig regt Renaissance des sozialen Wohnungsbaus an

Migration Albig regt Renaissance des sozialen Wohnungsbaus an

Angesichts der vielen Flüchtlinge sieht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) auch die norddeutsche Wohnungsbau-Wirtschaft in der Pflicht.

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Neumünster. "Ohne Bauindustrie werden wir keine Integration schaffen können", sagte der Regierungschef am Mittwoch am Rande der Messe Nordbau. Die Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingen ließen sich nur bewältigen, "wenn wir Wohnungen schaffen".

Nach Ansicht Albigs geht es darum, wie Wohnungen günstig und schnell entstehen können. "Wie können wir vielleicht nicht für 100, aber vielleicht für 30 Jahre bauen, um die Herausforderungen jetzt zu bewältigen." In dieser Frage erwarte er sich Impulse von der Messe in Neumünster.

Albig fügte mit Blick auf die Flüchtlinge nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hinzu: "Wenn wir in die 50er Jahre zurückschauen - ohne die schleswig-holsteinische Bauindustrie wäre damals die heroische Leistung, über eine Million Menschen aus den ehemaligen ostdeutschen Regionen zu integrieren, völlig undenkbar gewesen." Diese sei nur durch die "ganz große Kraftanstrengung aller in der Bauwirtschaft" gelungen. "Etwas Ähnliches wartet jetzt wieder auf uns."

dpa

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