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Immer mehr Arbeit auch im Norden

Arbeitsmarkt Immer mehr Arbeit auch im Norden

Weitere Entspannung auf dem Arbeitsmarkt: Erstmals seit 1992 liegt die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein in einem November unter der Zahl von 90.000. Die Arbeitslosenquote sank im Vorjahresvergleich um 0,3 auf jetzt 5,9 Prozent.

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Viel Arbeit (nicht nur für Fensterputzer), geringe Arbeitslosenquote: Bundesweit sank sie auf 5,7 Prozent, in Schleswig-Holstein auf 5,9 Prozent.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Kiel. Saisonal bedingt stieg die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung im Vergleich zum Oktober um 760 auf nun 89.300. „Insgesamt setzt sich der positive Trend am Arbeitsmarkt im Norden fort“, sagte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit. Aus ihrer Sicht sei dafür auch die starke Personalnachfrage und der kräftige Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Stellen verantwortlich. So wurden den Arbeitgeberservice-Teams der Arbeitsagenturen und Jobcenter seit Jahresbeginn 68.100 solcher Stellen gemeldet – ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Besonders im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel, im Gastgewerbe und auf dem Bau werden Mitarbeiter gesucht.

In Schleswig-Holstein waren im September 954.300 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – 19.200 mehr noch als im Jahr zuvor. Unter den Kreisen hat Stormarn mit 3,4 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote und Dithmarschen mit 6,6 Prozent die höchste. Bei den vier kreisfreien Städten liegt die Spanne zwischen 8,5 Prozent in Lübeck und 8,9 Prozent in Neumünster

In den besonders touristisch geprägten Kreisen Ostholstein (plus 12,0 Prozent) und Nordfriesland (plus 7,8 Prozent) lag die Zunahme der Arbeitslosigkeit im November über dem Durchschnitt – wie in jedem Jahr. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer stieg wegen der Flüchtlingssituation um 2200 auf 16.200.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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