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Auch in Polen keine Kartellhürden

Möglicher Prokon-Kauf Auch in Polen keine Kartellhürden

Nach dem Bundeskartellamt hat jetzt auch die polnische Kartellbehörde grünes Licht für den angestrebten Kauf der Windenergiefirma Prokon durch den Karlsruher Energiekonzern EnBW gegeben. Damit sei aus kartellrechtlicher Sicht der Weg frei für einen Erwerb des insolventen Unternehmens, teilte EnBW am Mittwoch mit.

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Nach dem Bundeskartellamt hat jetzt auch die polnische Kartellbehörde grünes Licht für den angestrebten Kauf der Windenergiefirma Prokon durch den Karlsruher Energiekonzern EnBW gegeben.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Karlsruhe/Kiel. Die Zustimmung der polnischen Behörde, die nach Angaben ihres Sprechers am Dienstag erteilt wurde, war nötig, da Prokon auch dort Windparks betreibt.

Vor einem möglichen Kauf durch die EnBW muss aber noch die Gläubigerversammlung am 2. Juli abstimmen, ob der Karlsruher Energieversorger zum Zuge kommt. EnBW hatte sich zuvor im Bieterverfahren für das Investorenmodell mit dem besten Angebot durchgesetzt und will Prokon für 550 Millionen Euro erwerben. Der Verein „Freunde von Prokon“, in dem rund 10 000 Gläubiger organisiert sind, macht sich hingegen für eine Genossenschaftslösung stark.

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Rein oder nicht rein? Diese Frage müssen etwa 75000 Prokon-Anleger beantworten, wenn bei der Gläubigerversammlung am 2. Juli entschieden wird, ob das insolvente Unternehmen in eine Genossenschaft umgewandelt oder vom Energiekonzern EnBW übernommen werden soll.

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