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Wirtschaft hofft auf Anziehen des Exports

Ausblick Wirtschaft hofft auf Anziehen des Exports

Wie schätzen Unternehmer die wirtschaftliche Lage im Norden ein, wie wirkt sich die hohe Flüchtlingszahl auf die Konjunktur aus? Neue Zahlen zur Situation der Betriebe zum Jahresbeginn will die Industrie- und Handelskammer vorlegen.

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Experten rechnen für die kommenden Monate in Schleswig-Holstein mit einem Anziehen des Exports und einer Stimmungsaufhellung in der Bauwirtschaft.

Quelle: dpa

Kiel. Experten rechnen für die kommenden Monate in Schleswig-Holstein mit einem Anziehen des Exports und einer Stimmungsaufhellung in der Bauwirtschaft. Einen Ausblick auf die kommenden Monate wollen die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein, Friederike C. Kühn und Hauptgeschäftsführer Peter Michael Stein am Mittwoch in Kiel geben.

Außerdem will die Kammer Zahlen zur Konjunkturentwicklung im vierten Quartal des Vorjahres geben. Im dritten Quartal 2015 hatten sich die Betriebe vor allem dank der Inlandsnachfrage und der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt gut entwickelt. Der Konjunkturklimaindex war im Vergleich zum Vorquartal von 114 auf 116 Punkte gestiegen. 41,7 Prozent der befragten Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage als gut, 47,6 Prozent als befriedigend und 10,7 Prozent als schlecht. Die Bauindustrie rechnet mit einer Sonderkonjunktur durch den Bau von Flüchtlingsunterkünften.

Nach Einschätzung der Bundesregierung wird der anhaltende Flüchtlingszuzug nach Deutschland den Arbeitsmarkt zunächst nicht belasten. Laut dem Ende Januar in Berlin vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) befindet sich Deutschland weiter „auf einem soliden Wachstumskurs“. Für 2016 rechnet die Bundesregierung trotz schwächelnder Weltwirtschaft wie im vergangenen Jahr mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent.

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