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Bahn-Chef Grube für Verlagerung des Bahnhofs Hamburg-Altona

Bahn Bahn-Chef Grube für Verlagerung des Bahnhofs Hamburg-Altona

Die Deutsche Bahn will den Fernbahnhof Hamburg-Altona möglicherweise innerhalb der Stadt verlagern. Der Vorstand habe kürzlich beschlossen, 13 Millionen Euro für ein Gutachten freizugeben, um eine belastbare Beschlussvorlage zu erhalten, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, der "Welt am Sonntag" (Regionalausgabe Hamburg).

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Grube: Kopfbahnhöfe wie in Altona sind nicht zeitgemäß.

Quelle: E. Wabitsch/Archiv

Hamburg. "Wenn es sich wirtschaftlich darstellen lässt, bin ich dafür, dass der Fernbahnhof nach Diebsteich verlagert wird", sagte Grube. Bislang ist Diebsteich ein wenige Kilometer entfernter S-Bahnhof, dessen Gleise zum Hauptbahnhof und in die andere Richtung nach Pinneberg und von dort weiter nach Elmshorn und Kiel führen.

Der Bahnchef hält die Struktur des Altonaer Bahnhofs für nicht mehr zeitgemäß: "Kopfbahnhöfe wie der in Altona sind nicht mehr ideal." Die Stadt Hamburg hat dem Bericht zufolge großes Interesse an einem Umzug des Bahnhofs innerhalb Altonas, weil auf dem bestehenden Gelände ein Teil der Großbauvorhabens "Neue Mitte Altona" mit tausenden Wohnungen entstehen soll. Sollte sich ein Umzug aber nicht realisieren lassen, kündigte Grube an, den bestehenden Bahnhof komplett zu sanieren. Insgesamt wolle die Bahn in den kommenden Jahren 337 Millionen Euro in Hamburg investieren, überwiegend in Infrastrukturmaßnahmen, aber auch in den Bau einer neuen Zentrale in der Nähe des Hauptbahnhofs, in die im Frühjahr 2013 rund 1000 Angestellte einziehen sollen.

dpa

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