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Viel los auf den Äckern im Norden

Frühjahrsbestellung Viel los auf den Äckern im Norden

Für die Bauern in Schleswig-Holstein beginnt jetzt eine arbeitsreiche Zeit: Sie schleppen und walzen, düngen und drillen, um die Weichen für eine gute Ernte zu stellen.

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Arbeiter stehen in der Nähe von Fuhlendorf auf einem mit Planen abgedeckten Spargelfeld.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Auf Schleswig-Holsteins Äckern brummen die Traktoren. Die Bauern bereiten die Felder für die Frühjahrsbestellung vor. „Im März und April werden Zuckerrüben und Sommergetreide sowie Erbsen und Ackerbohnen gesät“, sagte Daniela Rixen von der Landwirtschaftskammer.

Bereits im März hätten die ersten Betriebe mit dem Pflanzen der Frühkartoffeln begonnen. „Sie werden bis zum 10. August geerntet.“ Bis dahin liegen noch ausreichend heimische Kartoffeln bester Qualität aus dem Vorjahr in den Hofläden der Erzeuger oder in den Regalen der Supermärkte, sagte Rixen.

Pflanzkartoffeln als Exportschlager

Spätere Kartoffelsorten kommen im April in die Erde und werden im Herbst geerntet. Pflanzkartoffeln werden nach Ostern vorwiegend auf den schweren Böden der Westküste angebaut, da das Küstenklima dort als besonders gesund gilt. „Die Pflanzkartoffeln aus Schleswig-Holstein gehen als Exportgut in die ganze Welt“. Rund 2.000 Hektar der insgesamt 5.700 Hektar Kartoffel-Äcker in Schleswig-Holstein sind den Pflanzkartoffeln vorbehalten.

Neben Kartoffeln werden dann auch die diversen Kohlsorten wie Weiß-, Rot- und Wirsingkohl gepflanzt. Allein im Kreis Dithmarschen wächst Kohl auf insgesamt rund 2.600 Hektar. Die Region gilt als das größte geschlossene Kohlanbaugebiete Europas. Die Ernte startet im September.

Von Redaktion

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