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Zusteller weiten Warnstreiks aus

Deutsche Post Zusteller weiten Warnstreiks aus

Warnstreiks und kein Ende: Auch am Mittwoch legten viele Brief- und Paketzusteller in Norddeutschland die Arbeit nieder. In der nächsten Woche gehen die Verhandlungen weiter.

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Die Post- und Paketzusteller in Schleswig-Holstein streiken.

Quelle: Arno Burgi/dpa

Kiel. Die Gewerkschaft Verdi weitet im Tarifkonflikt mit der Post ihre Serie von Warnstreiks in Norddeutschland aus. Am Mittwoch wollten erneut zahlreiche Brief- und Paketzusteller ihre Arbeit niederlegen, wie Verdi in Hamburg mitteilte. Unterstützung erhielt Verdi von der Kommunikationsgewerkschaft DPV, die ihre Mitglieder an mehreren Standorten im Großraum Hamburg bis einschließlich Samstag zur Arbeitsniederlegung aufrief.

In Schleswig-Holstein am Mittwoch sind 360 Zusteller an verschiedenen Standorten zum Warnstreik aufgerufen, in Hamburg und Umgebung 350 und in Mecklenburg-Vorpommern 110. Dazu kämen Arbeitsniederlegungen im Hamburger Call-Center der Post mit 60 Beschäftigten sowie 40 Paketzusteller der umstrittenen Tochtergesellschaft DHL Home Delivery.

Am Mittwoch hatte die Deutsche Post in Frankfurt zu ihrer Hauptversammlung geladen. Die laufenden Tarifverhandlungen sind bislang ohne Ergebnis geblieben und sollen am 1. und 2. Juni fortgesetzt werden. Verdi fordert für die bundesweit 140 000 Beschäftigten eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden sowie 5,5 Prozent mehr Gehalt. Sie wirft der Post Tarifflucht durch die Gründung einer neuen Billigtochter vor und verlangt dafür einen Ausgleich. Die Arbeitgeberseite lehnt die Forderungen ab.

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