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Bundesrat: Initiative zur Steuerentlastung von Reedern

Schifffahrt Bundesrat: Initiative zur Steuerentlastung von Reedern

Der Bundesrat hat am Freitag einen Gesetzentwurf des Hamburger Senats übernommen, mit dem Schiffe unter deutscher Flagge von Kosten entlastet werden sollen. Der Entwurf sieht vor, dass die Reeder künftig die Lohnsteuer für die Seeleute komplett einbehalten dürfen.

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Der Bundesrat übernimmt eine Initiative zur Steuerentlastung von Reedern.

Quelle: C. Charisius/Archiv

Hamburg. Bislang sind es 40 Prozent. Mit der völligen Entlastung von der Lohnsteuer würde Deutschland mit anderen europäischen Schifffahrtsnationen gleichziehen und könnte den Trend zur Ausflaggung von Schiffen bremsen. Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) nannte den Erfolg der Hamburger Initiative einen wichtigen Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flagge zu erhöhen.

Die deutschen Reeder begrüßten die Entscheidung des Bundesrats, formulierten jedoch weitere Forderungen. Notwendig sei eine Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen und eine flexiblere Schiffsbesetzungsverordnung, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes Deutscher Reeder (VDR). Angesichts der schlechten Ertragslage müssten viele Reedereien deutsche Seeleute entlassen, um nicht die Existenz des Unternehmens zu gefährden. Erstmals seit Beginn der Krise fahren weniger als 7000 Männer und Frauen zur See. Die deutsche Flagge kostet die Reeder pro Schiff mehrere hunderttausend Euro zusätzlich.

dpa

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